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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
leichten Klaps auf die Wange. "Glaubst du, wenn ich irgendetwas für anormal, halten würde, ich wäre noch hier? Ich liebe dich und lieben heißt für mich bedingungslos, vorurteilsfrei. Ich bin gespannt auf dich, und solange es für dich gut ist, und es mir Spaß macht, bin ich dabei. Wenn ich den Eindruck habe, ich möchte dies oder jenes nicht, dann werd' ich's dir sagen und nicht einfach weglaufen. Ich lauf doch nicht von der Frau weg, die ich liebe." Sie starrte mich eine Weile an. "Bist du sicher?" "Ich schon, es geht doch mehr um die Frage, ob du es bist." Wieder überlegte sie einen Moment und sah an die Decke. "Eigentlich schon, nur ... Na ja, gestern, du weißt schon. Die beiden haben über dich hinweg ihren Urin abgeladen, wie es das Ritual vorsieht. Ich dagegen wollte es dir in den Mond geben, wollte, dass du mich trinkst, weil ich wissen wollte, ob du so weit gehen würdest, ob deine Liebe zu mir ... Entschuldige." Ich sah ihr in die Augen und wollte möglichst streng dabei aussehen. "Soll ich dir was sagen?", ich wartete nicht auf ihr Ja. "Ich habe es genossen. Es war wunderbar, dir genau das zu zeigen. Ich ekle mich nicht vor dir, ich nehme alles, auch deine Pisse, und zwar mit Leidenschaft. Ich hätte ansonsten einfach meinen Mund zugemacht, fertig, basta." Sie überlegte, sah mich an. "So einfach ist das?" "Ja, so einfach ist das", wiederholte ich. "Und du wärest dann nicht sauer auf mich gewesen?" "Ich wäre nicht sauer auf dich gewesen", wiederholte ich nochmals. "Ich ... könnte nicht wirklich sauer auf dich sein und gar nicht wegen eines erotischen Spiels. Eine Einschränkung muss ich an dieser Stelle gleich machen: Mit deinem Kot würde ich das Selbe nicht tun." Es war mir spontan wichtig, ihr das zu sagen. "Keine Sorge, das möchte ich auch nicht." "Schön, dann haben wir wieder eine Gemeinsamkeit mehr." Charlotte sah mich an. "Danke", sagte sie und der erleichterte Unterton war deutlich zu hören. "Danke, dass du versuchst, mich zu verstehen." "Ich denke du tust das Gleiche für mich und deshalb liebe ich dich auch. Sollten wir nicht langsam aufstehen? Ich weiß nicht wie das Frühstück in einem Hexen-Haushalt geregelt ist", bemerkte ich scherzhaft. "Man kann, wie man will. Ich hab auch Lust auf einen Kaffee. Wollen wir runter gehen?" Ich stieg von dem hohen Bett herunter, um anzudeuten, dass ich, bereit bin. Charlotte ging zum Schrank und entnahm ihm zwei Seidenmäntel. Die Außenseite war in schlichtem Schwarz gehalten, innen waren sie mit purpurroter Seide gefüttert. Es war angenehm, sich nicht anziehen zu müssen. Barfuß tippelten wir die Treppe herunter und gingen in die Küche. Wir waren die Ersten. Charlotte brühte uns Kaffee. Ich hatte meine Zigaretten vergessen und sprang noch einmal nach oben, um sie zu holen. Vor der Türe zu Susi Schlafzimmer blieb ich kurz stehen. Ich fragte mich, was die beiden da drinnen wohl, täten. Einen Moment lang war ich versucht, leise die Klinke nach unten zu drücken und durch den Türspalt zu schauen. Ließ es dann ...