1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    schlafen zu gehen. Susi lud uns in ihr Zimmer ein. Charlotte äußerte jedoch den Wunsch, diese Nacht mit mir alleine sein zu dürfen. Niemand hatte dagegen etwas einzuwenden. So ging ich zusammen mit ihr ins Gästezimmer und wir ließen uns in das große Bett sinken. Wir nahmen uns wortlos noch für einen Augenblick in die Arme, danach drehte sich Charlotte um und schob ihren Rücken am mich. Ich passte mich ihrer Form an und so schiefen wir, eng aneinander liegend ein. Die Glocken einer benachbarten Kirche weckten mich. Meine Uhr zeigte schon Zehn. So gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen. Charlotte war schon wach und sah mich mit großen Augen an, als ich die meinen langsam zu öffnen begann. "Hast du gut geschlafen?", wollte sie wissen. Ich konnte das nur bejahen. Sie griff mit einer Hand unter die Decke. "Der kleine Johann auch?" Der beantwortete die Frage selbst, indem er in ihrer Hand sofort zu wachsen begann. "Alles Klar", sagte sie nur kurz und begann ihre Liebkosungen zu steigern. "Ein herrliches Gefühl, so den Tag zu beginnen", ließ ich sie genüsslich wissen und suchte mit einer Hand nach ihrer Spalte. Aber Charlotte entzog sich. "Ich wollte nur sehen, ob du noch auf mich ansprichst", flüsterte sie und ließ meinen inzwischen harten Schwanz einfach los. "Sollte ich nicht?", fragte ich naiv. "Doch ich will's. Ich bestehe darauf." Sie schloss mich in den Arm und war wieder die Unsichere, deren ängstliches Zittern ich schon kannte. Ich zerknüllte ihr Haar, schob es ...
    hinters Ohr und hauchte vorsichtig: "Ich liebe dich", hinein. Sachte, nicht zu heftig blies ich etwas Luft hinter ihr Ohr, sie schauderte, wand sich auf den Rücken und strahlte Zufriedenheit aus. "Hast du auch gut geschlafen?", wollte ich wissen. "Nein, nicht so gut!" Ich setzte mich auf und sah zu ihr herunter. "Weshalb nicht?" "Ich weiß nicht genau ... es ist mir zu viel durch den Kopf gegangen." Sie machte eine Pause, sah an die Decke, als ob dort geschrieben stände, was sie sagen wollte. "Ich hatte, plötzlich, ich weiß auch nicht, warum, die Befürchtung, du denkst, ich sein nicht normal. Eine Frau, die dich liebt, nimmt dich mit zu zwei anderen Frauen. Eine Frau, die dich liebt, treibt Dinge mit dir, vor denen andere angewidert zurückschrecken würden. Eine Frau, die dich liebt, sollte mit dir alleine, brav schmusend ins Restaurant oder ins Theater gehen. Kinder mit dir zeugen und diese aufziehen. Aber ich, ich bin keinen Hausfrau, bin Hexe, geh' nicht mit dir ins Theater, sondern mache dich zum Mitwirkenden in meinem Stück. Ich bin doch nicht normal?" Ich konnte mir ein Lächeln nicht verwehren. "Und?", fragte ich, "währst du gerne Normal, würdest du lieber mit mir in die Oper gehen?" "Nein, aber ich will auch nicht, dass du mich für anormal hältst." "Denkst du, dass ich das denke?" "Nein, es ist nur ... nein, denke ich nicht." "Hältst du mich für normal?" "Nein, ich meine Ja, ach ich weiß auch nicht, was ich denken soll, helf' mir aus dieser Sackgasse." Ich gab ihr einen ...
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