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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
ich die einzelnen gehackten Häufchen versorgen konnte. Inzwischen war auch Ilona eingetroffen. Sie kam zu einem knappen Begrüßungskuss in der Küche vorbei und ging dann zu Charlotte, um ihr zu helfen. Susi und ich hatten zwei Platten gerichtet und machten uns auf, sie ins Esszimmer zu tragen. Dieses Zimmer lag neben der Küche, ich hatte es bisher noch nicht von innen gesehen. Im Verhältnis zu den anderen Räumen war die Einrichtung hier gediegen, eher zweckgebunden. Ein langer schwerer Tisch belegte die Mitte des fast quadratischen Raums. An ihm hätten gut und gerne acht Personen Platz gefunden. Ein großes Büfett mit Ablagen und schweren Schubladen, oben gekrönt von einer Front mit bleiverglasten Fenstertüren bildete den optischen Mittelpunkt. 'Das Möbel dürfte ohne Inhalt eine Tonne wiegen', dachte ich, als ich den klobigen Schrank genauer ansah. Die Ecken waren jeweils aus geschnitzten dorischen Säulen gebildet. Aus derselben Werkstatt stammte eine Anrichte, und eine weitere Standuhr, die in der hinteren Ecke bis fast zur Decke ragt. Ilona und Charlotte hatten den Tisch ansprechend schön eingedeckt. In einem breit ausladenden siebenarmigen Leuchter brannten Kerzen. Um jedes der Besteckpaare lagen frische Zweige und Asparagus. Eine Wasserkaraffe und einfache Trinkgläser säumten die schlichten weißen Teller. Wir stellten unsere Platten ab. Susi bat mich, am Kopf des Tisches zu sitzen. "Du bist heute der Ehrengast." Ich wusste nicht, wie mir geschah. Wir reichten uns die Hände ... und Charlotte sagte in gedämpften Tonfall: "Auf dass heute unser Bund Bestand hat und gefestigt werde, lasst und gemeinsam essen und trinken." Der Druck der Hände wurde stärker. Die drei stießen einen spitzen Schrei aus in den ich versuchte, einzustimmen. Daraufhin ließen die Hände los und wir wünschten uns gegenseitig einen guten Appetit. Ilona verteilte Wasser in alle Gläser, dann begannen wir, schweigend zu essen. Ich bemerkte, dass Susi die Kräuterschalen nicht auf dem Tisch, sondern auf der Anrichte abgestellt hatte. Nach dem Essen brachten Charlotte und Ilona das Geschirr weg und nahmen, nachdem der ganze Tisch abgeräumt war, wieder Platz. Susi wandte sich an mich. "Bist du noch immer interessiert, mit uns weiter zu gehen?", fragte sie mich förmlich. Ich antwortete: "Ja." "Hast du Vorbehalte?" Ich wurde stutzig, sah zu Charlotte hinüber. Sie schüttelte kaum merklich den Kopf und ich sagte laut "Nein." Susi erhob sich, stellte, einen Zinnkelch vor mir ab, und daneben die vier Tonschalen mir den Kräutern. Mit einem silbernen Löffel entnahm sie der ersten Schale eine kleine Menge der Kräuter und gab sie in den Kelch. Ilona füllte ihn zur Hälfte mit Wasser und reichte ihn mir. Alle drei sahen mich an. "Trink alles in einem Zug", wies mich Susi an. Ich hob an. Ein eklig bitterer Geschmack würgte mich in meine Kehle, die sich sträubte, dieses Getränk passieren zu lassen. Mit einigen Mühen schaffte ich dann doch noch, den Rest. Susi, nahm den Kelch bei Seite und setzte statt ...