1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    seiner einen Porzellanbecher ein. Mit einem frischen Löffel entnahm sie die Kräuter aus der zweiten Schale. Ilona füllte wieder Wasser ein und reichte mir auch dieses Gefäß zum Trinken. Wieder sahen mich die drei an und ich verstand auch ohne Worte, dass ich trinken sollte. Der Inhalt war sauer, aber nicht mehr so unangenehm zu trinken, wie es der erste Trunk. Susi wechselte zu einem Holzbecher und bereitete mit Ilona die dritte Runde vor. Nachdem sie mich alle wieder erwartend ansahen, schüttete ich auch dieses Getränk in einem Guss in meinen Rachen. Der moosig bis modrige Geschmack war wieder unangenehm und es bedurfte einiger Überwindung ihn in mir aufzunehmen. Ich war froh, dass mit der Glasschale die nun folgte, ein Ende absehbar war. Nach der Zubereitung kippte ich, auf alles gefasst den Inhalt nach hinten. Hätte ich gewusst, dass der letzte Trunk so angenehm süßlich schmeckt, ich wäre genüsslicher an ihn herangegangen. Wir erhoben uns und wie schon zwei Tage zuvor, fuhren wir wieder mit dem Auto zum Ferienhaus. Susi hatte sowohl den kleinen Koffer als auch die vier Kräuterschalen eingepackt. Im Schlösschen angekommen, führten mich Ilona und Charlotte wieder die Treppe hinab in die Unterwelt. Wir begaben uns direkt in das Gewölbe, in dem die Kleider gegen die Kutten getauscht wurden. Diesmal ging alles schneller, ich wusste ja bereits Bescheid. Trotzdem war es andächtig still, bis zu dem Augenblick, als wir das Labor mit Kerzen erleuchtet und dessen Türe hinter uns ...
    verschlossen hatten. Charlotte zog unter einem der Arbeitstische einen etwa kniehohen Tisch hervor, der dem im Rosenlabyrinth ähnelte. Ilona hatte unterdessen aus einem Schrank bunte Tücher geholt und belegte die Fläche mit ihnen. Susi machte sich auf der anderen Seite des Labors an einem Arbeitstisch mit den vier Kräuterschalen zu schaffen. Ich stand neben ihr und sah ihr zu, wie sie, den verschiedenen Schalen unterschiedliche Öle beigab, und mit einem Messingmörser die Kredenzen vermischte. Sie achtet dabei peinlichst darauf, den Mörser vor dem Eintauchen in die nächste Schale gründlich zu reinigen. Nach dieser Prozedur gingen wir zusammen zu den beiden anderen. Die hatte inzwischen den niederen Tisch ausgeschmückt und daneben eine Schale mit einem glasklaren Gel abgestellt. Charlotte und Ilona traten von beiden Seiten an mich heran und zogen mir die Kutte über den Kopf. Immer noch überkam mich ein Schamgefühl. Es war ungewohnt für mich, nackt vor drei Frauen zu stehen. Susi bat mich, die eine Schale mit den geölten Kräutern zu nehmen und mich dann auf dem bereiteten Tisch niederzulassen. Sie stellte sich hinter mir an den Rand des geschmückten Platzes, Charlotte und Ilona nahmen seitlich Position. "Nehme das Öl und reibe dir dein Gesicht damit ein", sprach Susi mit fast feierlicher Stimme, über meinem Rücken. Ich tauchte die rechte Hand in das Gefäß und begann, vorsichtig meine Wangen, danach mein Kinn, Nase, Stirn und Ohren, zuletzt die Augenpartie mit dem moosigen Kraut ...
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