1. Die Studentinnen Teil 01


    Datum: 10.11.2016, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    verzichtete. Bis ich entdeckte, was mir in meinem Leben wirklich Spaß gemacht hat: der Kauf von Menschen. Es heißt immer: Jeder Mensch ist käuflich -- es kommt nur auf den Preis an. Ich muss sagen, ich habe viele versucht zu kaufen und bin zu dem Ergebnis gekommen: ich weiß nicht, ob das stimmt. Jedenfalls habe ich mir einige freundliche Körbe, aber auch Beschimpfungen und Ohrfeigen geholt. Vielleicht war dann der Preis zu niedrig -- oder das Geschäft ist falsch aufgezogen worden. Was meine ich damit? Ich erinnere mich immer wieder mit Schmerzen an Isa. Eine rothaarige Schönheit mit Mannequin-Figur. Ich bot ihr eine Menge Geld für eine Nacht und wusste, dass sie dies eigentlich nicht ablehnen konnte. Doch sie sagte Nein und erklärte mir, dass sie keine Nutte sei und dies auch niemals werden würde. Auch wenn ich viele Körbe erhalten habe, dieser machte mich fuchsig, weil ich auf sie wirklich geil war. So schwor ich mir, dass ich mich bei ihr rächen würde, sollte ich jemals hierzu Gelegenheit haben. Jahre später, etwa zu der Zeit, als ich mein Unternehmen verkauft habe, war ich auf ihrer Hochzeit mit Bernd Bach, einem Sohn aus einer schwerreichen Unternehmenerfamilie, eingeladen. Bernd war ein guter Freund von mir, der mein Erscheinen bei seiner Frau durchgesetzt hatte, die mich eigentlich nicht auf ihrer Hochzeit haben wollte. Doch da sie sich schämte, ihrem Mann zu erzählen, warum sie mich hasste, konnte das Streichen meines Namens von der Liste nicht durchsetzen. Dabei ...
    wusste Bernd schon lange von mir, dass Isa mein Geld abgelehnt hatte. Das hatte ihn ja erst richtig scharf auf Isa gemacht, denn es zeigte, ihren sauberen Charakter. Daher ist mir bis heute nicht ganz klar, warum sie nicht wollte, dass Bernd von dieser kleinen Episode etwas erführe. Isa hatte sich ja nichts vorzuwerfen. Auf der Hochzeitsfeier nahm Bernd mich zur Seite und meinte lachend: „Nun, du hattest ja inzwischen ausreichend Gelegenheit dich umzuschauen. Wenn du die Wahl hättest, für welche dieser Frauen würdest du dich entscheiden?" Dann fügte er noch scherzhaft drohend hinzu: „Pass aber auf, meine Frau ist tabu." „Du weißt, dass ich mein Glück schon mal in einer ganz anderen Situation bei Isa versucht habe und sie hat abgelehnt. Nein, heute verschwende ich keinen Gedanken mehr an sie." Dabei ließ ich langsam meine Augen wie abschätzend durch den Raum wandern, doch ich hatte meine Entscheidung längst getroffen. „Aber du weißt, dass ich mir stets anspruchsvolle Herausforderungen suche. Und bei Hochzeiten ist -- wenn die Braut nicht zu bekommen ist -- natürlich die Brautjungfer der Höchstpreis." Damit wies ich auf eine junge Dame in einem schulterfreien, langen weißen Kleid. „Wer ist sie?" „Karin", antwortete Bernd. „Isas jüngere Schwester. Keine Chance, Isa hat ein Auge auf sie. Und gerade du wirst bei ihr nicht zum Zuge kommen. Eine Kiste Schampus, wenn doch." Ich sah ihn durchdringend an, denn mir war gleich klar, warum Bernd mir Karin zum Fraß vorwarf. Er wollte wissen, ob ...
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