1. Kontakte mit der freien Wirtschaft


    Datum: 29.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    -- Während du dich anziehst, kann ich ja mal das neue Kostüm überziehen." "Das können wir ja auch in Ruhe, wenn ich mal wiederkomme!" "Willst du denn wiederkommen?" "Natürlich will ich das." "Das freut mich. Übrigens: Bei Wempe haben sie die beste Auswahl an Armringen, Halsketten, --" "Fängst du schon wieder damit an -- oh, das Kostüm ist wirklich etwas kurz -- aber darin siehst du wie Mitte Zwanzig --" "Hmm?" "-- wie Ende zwanzig aus, und in dem Alter kannst du es ohne weiteres so tragen." "Ein Freund sagte mir mal, das Alter einer Frau erkennt man an den Knien." "Da hat er recht -- du kannst ja Knieschoner anziehen!" "Du Sadist." "Na dann tschüs bis zum nächsten Mal -- ich ruf dich rechtzeitig vorher an!", -- küßte mich innig und ging zur Wohnungstür. Ich kleine Hexe konnte es nicht lassen und sagte ihm zum Abschied: "Wenn du heute so schnell gehst, kann ich ja doch noch Stefan kommen lassen! -- Tschüs, und ruf mal an!" Dies war der Beginn einer sehr sexuell angelegten Freundschaft -- kulturelle Interessen hatte Willy, anders als Stefan, eigentlich nicht. Wie er es schaffte, mich zwei- bis dreimal pro Woche zu besuchen, ohne daß Rosi etwas merkte -- es sich jedenfalls nicht anmerken ließ -- wird mir immer ein Rätsel bleiben -- denn bei mir ließ sich Willy immer reichlich Zeit. Es war schön, mit dem immer gut aufgelegten Willy Tisch und Bett stundenweise zu teilen -- nicht zu vergessen auch die Badewanne -- und dabei über alles mögliche, nicht nur Erotisches, zu flachsen. ...
    Nach einer ganzen Zeit hatte ich den Eindruck, daß sich Willys Verhalten verändert hatte. Er wirkte etwas gehetzt und ließ eine ganze Woche bis zu seinem nächsten Besuch verstreichen. "Eine andere Freundin", dachte ich, ging der Sache aber weder durch Fragen noch mit Hilfe eines Privatdetektivs nach, zumal sich Willy nach zwei Wochen wieder "normal" verhielt und ich ihn quasi rausschmeißen mußte, damit Rosi nicht doch noch etwas merkt. Leider war diese Freundschaft aber nur von kurzer Dauer, denn schon wenige Monate nach unserem Kennenlernen eröffnete mir Willy: "Du, Melanie, ich muß dir was sagen." "Was denn? Hast du eine andere Freundin?" "Doch nicht immer das! Nein, ich hab feste Aussicht auf eine sehr gute Stelle in der Pharmaforschung in einer Firma bei Mainz und werde daher Hamburg demnächst verlassen. Es tut mir ja leid, aber wenn ich das Angebot nicht annehme --" "Natürlich mußt du das Angebot annehmen -- wir sind ja -- darf ich dich daran erinnern -- nicht verheiratet -- und wenn du noch besser verdienst -- dann kannst du mir vielleicht doch ein Rubin-Collier schenken -- sogar mit einem Blumenstrauß! Wie lange bist du denn noch in Hamburg." "Nur noch ein bis zwei Wochen, dann fahr ich nach Mainz, wohne erst einmal im Gästehaus und such von da eine Wohnung für Rosi und mich -- die Firma sagt aber, sie könne mir wahrscheinlich was anbieten." "Das heißt, wir können uns noch drei bis sechsmal treffen. Welche Stellungen sollen wir noch ausprobieren?" "Stellungen? Laß uns ...