1. Kontakte mit der freien Wirtschaft


    Datum: 29.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    und setzte mich noch einmal an unseren Tisch, um auf Willy zu warten. Als er kam, um mich abzuholen, sagte ich: "Ruf doch mal unseren Kellner, daß er die Rechnungen macht!" "Ist alles erledigt, Melanie!" "Das finde ich aber gar nicht richtig, Willy. Du genossest zwar meine Liebe, aber das heißt nicht, daß du mir das Essen bezahlen mußt. Noch kann ich das selbst. Spar dein Geld lieber für anderes!" "Für was denn?" "Das sag ich dir vielleicht auf der Fahrt!" Auf dem Weg in die Tiefgarage fragte mich Willy: "Du hast doch einen Führerschein?" "Ja, hab ich." "Dann, würde ich sagen, wechseln wir uns bei der Fahrt ab." "Okay; was fährst du denn für ein Auto?" "Einen Mercedes. Und Du?" "Polo: sehr praktisch zum Parken." "Das kannst du mal wieder laut sagen -- aber man muß ja als Geschäftsmann manchmal was herzeigen -- und für lange Reisen ist das Gefährt schon toll." Wir waren bei Willys Limousine angekommen, und er zeigte mir rechts hinten eine zertepperte Schlußleuchte: "Siehst du: das Parken! Hoffentlich hält uns die Polizei nicht auf -- aber die Lichter gehen alle und zeigen die richtige Farbe!" Wir verstauten die Koffer hinten, und Willy betätigte die Zentralverriegelung beziehungsweise -öffnung und ließ mich einsteigen. Der Motor war kaum hörbar, als Willy vorsichtig aus der Tiefgarage kurvte -- "Schon etwas anderes als mein Polo -- und wenn du den Wagen dreißig Jahre lang fährst, dann ist er im Unterhalt sogar billiger als ein Golf." "Wo hast du denn das her?" "Ich hatte mal ...
    einen Freund, der fuhr einen dreißig oder fünfunddreißig Jahre alten Hundertachtziger und hat mir das vorgerechnet." "Ob die heutigen Mecedesse es dreißig Jahre machen, wag ich zu bezweifeln." "Und laut ADAC haben die Toyotas mit ziemlichem Abstand die wenigsten Pannen." "Beruf es nicht!" Willy schien Darmstadt gut zu kennen, denn kaum, daß wir es uns versahen, waren wir auf der Autobahn. Willy fuhr sehr schnell, behauptete, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, und in der Tat, er fuhr ziemlich konstant immer um 20 km/h schneller als eigentlich erlaubt. Bald aber merkte ich, wie Willy mit der Müdigkeit kämpfte, und ich sagte zu ihm: "Willy, schlaf bitte nicht ein, laß mich lieber fahren -- du kannst dann ja wieder in den engen Straßen in Hamburg fahren -- hast du vielleicht auch schon mit deinen Geschäftsfreunden was Alkoholisches getrunken?" "Ja, auch da hab ich schon etwas Wein getrunken." "Dann fahr bitte auf den nächsten Parkplatz! Ich bin auch schon in größeren Autos gefahren -- dem Hundertachtziger und in einem Wohnmobil -- und insgesamt seit dem Führerschein unfallfrei -- neunzehn Jahre -- lob mich mal!" "Und du mich auch: ich hab schon dreiundzwanzig Jahre meinen Führerschein und auch noch nie einen Unfall." "Dafür lob ich dich gern!" Und warf ihm eine Kußhand zu. Willy steuerte wirklich einen Parkplatz an, und wir tauschten die Plätze. Das Auto fuhr sich seidig wie von selbst, da ich es aber noch nicht kannte, fuhr ich deutlich langsamer als erlaubt, ...
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