1. Auf neuen Wegen 12v18


    Datum: 02.11.2016, Kategorien: BDSM,

    zu husten. Yvonne hatte es mit dem 80%igen Rum wohl etwas übertrieben. "Es war Petra. Sie meint, vor unserem Tor steht eine junge Frau, die wohl zu uns will, sich aber nicht traut ... ." "Brrrrr ... ", machte Yvonne und sagte: "Ausgerechnet bei dem Wetter ... ." "Hmmm ... Ja ... Aber nachschauen sollte ich schon ... Nicht?" Yvonne nickte. Dann sagte sie: "Aber ich komme natürlich mit!" "Nicht nötig", meinte ich und setzte die Teetasse ab. "Wir müssen uns doch nicht beide nass regnen lassen." "Ich komme trotzdem mit!" * Als das Tor zur Seite fuhr, sah ich die Person schon in der Einfahrt stehen. Trotz Schirm war sie pitschnass und irgendwie kam mir die Frau bekannt vor. Es war Yvonne, die einige Schritte vor mir ging, die laut aufschrie: "Bianca? Ja was machst du denn hier? Warum bist du nicht hereingekommen? Du kennst doch die Kombination!" "Lass sie doch erst einmal", sagte ich. "Du siehst doch, dass es ihr nicht gut geht." In der Tat. Bianca war nicht nur völlig durchgeweicht, sie war krank und mit ihren Kräften so ziemlich am Ende. Wir nahmen sie in die Mitte, griffen nach den Taschen und schleppten Bianca Richtung Haus. Dort brachten wir sie in eines der Gästezimmer. Während Yvonne schnell das Bett herrichtete, stellte ich Bianca unter die heiße Dusche und wusch sie. Es sah so aus, als ob sie tagelang unterwegs gewesen wäre. Sie schaute mich mit glasigen Augen an, versuchte mir etwas zu sagen, brachte die Kraft dazu aber nicht mehr auf. Dafür nieste sie in einem ...
    fort. Eingepackt in dickes, warmes Bettzeug, mit einer extra Decke um die Füße, hörte wenigsten ihr Zittern schnell auf. Yvonne hatte eine Tasse Kamillentee gemacht, die sie ihrer alten Freundin vorsichtig einflößte. Nach ein paar Schlückchen strahlte uns Bianca kurz an. "Gott sie Dank", dachte ich. "So schlimm wird es also nicht sein." Nachdem sie meine Hand genommen, und leicht gedrückt hatte, schloss sie ihre Augen. Nach einen tiefen Seufzer schlief sie augenblicklich ein. Yvonne und ich schauten uns nachdenklich an. "Ich packe mal die Taschen aus", sagte meine Kleine. "Die sind ja völlig aufgeweicht. Nicht dass darin noch etwas verdirbt." In der Tat waren die meisten Sachen nass, oder zumindest feucht. Yvonne legte die Kleidung auf einen Berg, den sie anschließend in die Waschküche bringen wollte. "Hier schau mal", sagte sie und hielt einen Briefumschlag hoch." "Leg ihn zu den anderen Papiere." "Aber der ist an dich adressiert!", meinte sie nachdenklich. "Trotzdem kann ich ihn doch nicht einfach aufmachen!" "Warum denn nicht, Yasmin? Vielleicht erfahren wir so, was mit Bianca los ist!" Nach einigem Zögern stimmte ich zu und öffnete das Kuvert. Patricias Handschrift war unverkennbar und ich begann die beiden Seiten zu lesen. "Liebe Yasmin, liebe Yvonne ... ", zitierte ich den Anfang, dann las ich erst mal leise weiter. Bald kullerten die ersten Tränen über meine Wangen und Yvonne blickte mich verständnislos an. Den Rest des Briefes las ich durch einen Tränenschleier und ...
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