1. Auf neuen Wegen 12v18


    Datum: 02.11.2016, Kategorien: BDSM,

    unterhielten uns. Beide waren wir der Meinung, dass der vergangene Abend ein voller Erfolg war, und dass so etwas förmlich nach einer Wiederholung schrie. Außerdem ging Petra der Spielkeller nicht mehr aus dem Kopf. Ich allerdings stand der Idee einer Fotosession noch etwas skeptisch gegenüber. Yvonne war inzwischen aus der Küche gekommen. Sie hatte sich vor den Kamin gesetzt und schaute Peter zu, wie der in der Glut herumstocherte. Mit einem lauernden Blick auf Petra setzte er sich ebenfalls auf den flauschigen Teppich. Im Laufe der nächsten halben Stunde hatte ich den Eindruck, als ob sich die Entfernung zwischen den Beiden ständig verringern würde. Manchmal lachte Yvonne leise auf -- Peter schien ein guter Unterhalter zu sein. So verbrachten wir den Nachmittag. Ich unterhielt mich weiter mit Petra, wir tauschten unsere Telefonnummern aus und machten ein weiteres Treffen aus, wenn auch noch ohne einen festen Termin. Dann lud sie mich ein, ihr einmal bei der Arbeit zuzuschauen. Ich hatte von Bekannten über sie gehört, dass sie immer streng darauf achtete, so wenig wie nötig Menschen am Set zu haben. Das ging sogar soweit, dass sie selbst Auftraggeber an die frische Luft befördern ließ, wenn die auch nur ein einziges falsches Wort sagten. Aber ganz offensichtlich konnte sie sich das leisten. Um so mehr freute ich mich über die Einladung. Und dann wurde es langsam Zeit für unsere Gäste, sich auf den Weg zu machen. Ich hatte immer noch nicht herausgefunden, was Peter beruflich ...
    machte, und so einfach fragen wollte ich dann doch nicht. Irgendwann würde ich es schon erfahren. Da es immer noch vom Himmel schüttete, brachten wir die Beiden mit unseren Schirmen zu ihrem Wagen. Wir winkten ihnen nach, bis sie hinter den Bäumen verschwanden. Das Außentor würde sich automatisch öffnen und schließen. Wieder im Haus hingen wir bibbernd unser Mäntel an die Garderobe und wollten gerade in die Küche gehen, um uns etwas Warmes zum Trinken zu machen, als im Wohnzimmer das Telefon läutete. "Geh schon mal vor", sagte ich zu Yvonne. "Ich schau' mal, wer da was von uns will." Zu meiner großen Überraschung war es Petra, die anrief. "Hey!", sagte sie. "Entschuldige, dass ich dich noch einmal anrufe, aber hier draußen vor dem Tor steht eine junge Frau ... bepackt mit zwei großen Taschen ... Ich habe den Eindruck, als wolle sie zu dir ... Aber sie traut sich wohl nicht so recht ... Irgendwie scheint sie mir verwirrt ... ." Ich überlegte angestrengt, aber auf diese Beschreibung fiel mir beim besten Willen niemand ein. "Fahr du ruhig nach Hause, Petra. Ich kümmere mich sofort darum." "Ist gut. Ich melde mich dann wie verabredet, wenn wir gut zu Hause angekommen sind." Nachdem ich den Hörer aufgelegt hatte, ging ich in die Küche. Yvonne hatte in der Zwischenzeit frischen Tee gebrüht und es roch verräterisch nach Rum. "Das war jetzt aber ein seltsamer Anruf", sagte ich nachdenklich zu meiner Liebsten. "Wer war es denn?" Ich nahm einen vorsichtigen Schluck und fing sofort an ...
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