1. Auf der Durchreise


    Datum: 12.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byMarionP, Quelle: Literotica

    längst verschüttete Eselsbrücke vögeln -- Vogel -- Singvogel ein: "Verbinden Sie mich bitte mit Herrn Peter Fink!" "Einen Moment bitte!" -- "Hallo, hier Peter Fink." "Hallo Peter, hier Melanie." "Mensch, Melanie, das freut mich aber, daß du anrufst. Wie geht es dir? Was machst du? Was macht dein Dieter? Hast du schon Kinder?" "Also Peter --" "Was ist, Melanie?" "Ich kann hier nicht frei sprechen -- können wir uns irgendwann, irgendwo treffen? Wie lange bist du noch in Hamburg?" "Noch drei Tage! Kannst du morgen nachmittag ins Remmel kommen? Du weißt doch, wo das ist? Hier ist nicht viel Betrieb, aber ein erstklassiges Restaurant. Da können wir was essen und erzählen." "Um vier?" "Wunderbar. Ein Bussi auf deinen Busen!" "Frechdachs! Ich bin verheiratet!" "Na und? War ja nur in Gedanken!" "Das glaubst du doch selbst nicht!" "Also, Melanie -- hast du eben einen Kuß auf deinen Busen gekriegt? -- Na, also: nur in Gedanken! -- Tschüs bis morgen!" Nu ja, der liebe Peter -- der Stimme nach ein bißchen forscher und selbstbewußter geworden! Würde Peter versuchen, mich nach dem Essen ins Bett zu kriegen? Wahrscheinlich würde er -- oder war er vielleicht auch verheiratet und wollte wirklich "nur", daß wir von den sieben Jahren erzählen, die vergangen waren, seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Vielleicht war bei ihm mit seinem sehr liberalen bürgerlichen Elternhaus mehr das Bürgerliche durchgeschlagen -- aber das paßte nicht zu Peters frechem Busenkuß. Ich erwischte mich am Abend ...
    und am folgenden Tag dabei, daß ich überhaupt nicht daran dachte, ob ich Dieter vielleicht noch untreuer würde, wenn ich Peters zu erwartenden Avancen nachgäbe -- wieviel Frauen hatte Dieter schon neben mir gehabt mit seinen Besuchen bei gewissen Damen? Nur wegen Theo hatte ich ein schlechtes Gewissen -- allerdings war erst übermorgen wieder ein Besuch bei ihm geplant. Ich hatte ihm zwar von Peter erzählt, aber nur als Jugendfreund -- würde ich ihm von einem neuen Treffen mit Peter erzählen, auch wenn es nicht platonisch verliefe? Am Nachmittag des nächsten Tages zog ich einen nicht zu kurzen, weiten Rock an, um Peter nicht gleich zu sehr aufzuheizen. Dieter hatte ich erzählt, ich müsse mit einem Kollegen etwas Stundenplanmäßiges besprechen. So fuhr ich raus zu Remmel, gespannt darauf, wie sich Peter in den vergangenen Jahren verändert oder nicht verändert haben würde. Als ich auf den Parkplatz einbog, kam Peter schon zu meinem Auto gelaufen, und kaum war ich hinausgeklettert, setzte Peter zum Kusse an -- zog dann aber zurück und sagte: "Toll siehst du aus, Melanie -- macht das das Eheleben?" Eine Zehntelsekunde zögerte ich, ob ich ihn wegen dieser lieben Frechheit tadeln sollte -- dann zog ich seinen Kopf zu mir und küßte ihn lange und ausgiebig. In einer Atempause fragte ich: "Warum hast du mich denn nicht geküßt?" Und in der nächsten Atempause antwortete Peter: "Man darf doch kein fremdes Eheweib küssen!" Darauf gingen wir händchenhaltend und fast hüpfend ins Restaurant. ...
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