1. Die Frau meiner Träume


    Datum: 13.09.2016, Kategorien: BDSM,

    Mein letzter Termin an diesem Tag hatte länger gedauert als erwartet und ich habe nur noch 15 Minuten. Jetzt sitze ich ganz schön in der Klemme. Selbst wenn ich einen Drogeriemarkt in der Nähe finde, komme ich zu spät zu meiner Herrin. Wenn ich aber pünktlich kommen will kann ich nicht einkaufen, was sie mir aufgetragen hat. So oder so, heute Abend würde ich nichts zu Lachen haben. Ich entscheide mich dafür pünktlich zu sein. Als ich das letzte Mal zu spät war, hatte sie mir eine Abreibung verpasst, wie ich sie nie wieder erleben wollte. Sie hatte mir damals erklärt, dass es nur zu meinem Besten sei, wenn sie mir meine Disziplinlosigkeit austreiben würde. Schließlich ist Pünktlichkeit in meinem Beruf sehr wichtig. "Außerdem", sagte sie mit diesem unwiderstehlichen Lächeln und streichelte meine Wange, "macht es mir Spaß." Und ihren Spaß wird sie heute wieder bekommen, denke ich ein wenig ängstlich, als ich ohne Einkäufe, aber wenigstens pünktlich bei ihr klingele. Sie öffnet die Tür nur einen winzigen Spalt und wie immer zähle ich bis Zwanzig, bevor ich eintrete. Während ich stumm zähle, lausche ich dem Geräusch ihrer Absätze auf dem Parkettboden. Es fällt mir schwer mich auf die Zahlen zu konzentrieren. Hat sie heute High-Heels oder Stiefel an? Trägt sie ein aufregendes Kleid oder Leder? Das kommt auf ihre Stimmung an. Ganz klar, sie ist immer der Boss und mit ihrer Auswahl der Kleidung zeigt sie mir sofort, in welche Richtung unser Spiel geht. Ich bete, dass sie heute das ...
    Leder im Schrank gelassen hat, denn Leder bedeutet Schmerz. Schüchtern betrete ich das Wohnzimmer und sehe sie dort in ihrem Sessel sitzen. Mein Herz macht einen Freudensprung, als ich sehe, dass sie das sexy rote Kleid mit dem unanständig kurzen Rock trägt. Die in schwarzem Nylon gehüllten Beine hat sie übereinander geschlagen und enden in knallroten High-Heels. Der tiefe Ausschnitt und ihr üppiger Busen, den ich schon so oft liebkosen durfte, lässt in meinen Lenden ein wohliges Ziehen entstehen. Es sieht so aus, als hätte ich heute Glück und sie ist in guter Stimmung. Als sie ihre Zigarette an die roten Lippen führt und genüsslich daran zieht, hege ich sogar die Hoffnung, dass ich ungeschoren davon komme. Sie kennt meinen Fetisch für Schmuck und trägt heute mein Lieblingsstück. Einen schweren Silberring mit einem großen schwarzen Stein, der ihre schlanke Hand noch schöner macht und im Kontrast zu ihren langen roten Nägeln steht. Ich kann meinen Blick gar nicht mehr von dieser Hand abwenden, die mir schon viele Male schier unendliche Qual, dann wieder höchste Lust bereitet hat. Sie MUSS gut gelaunt sein, sonst würde sie mir ja nicht die Freude mit dem Ring machen. Als mir bewusst wird, dass ich sie anstarre, senke ich schnell den Blick. Bloß nichts machen, was sie erzürnen könnte. Schön brav sein. Das Kleid bedeutet immerhin, dass sie heute Lust auf Sex hat. Ich liebe es ihr Sexspielzeug zu sein. Wenn sie mit mir macht was sie will, mir befiehlt, wie ich sie zu verwöhnen habe ...
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