1. Liebe, Tod und Neuanfang


    Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,

    stammelte Silvia in mein rechtes Ohr, während sie sich weiter mit ihren Beinen an mich heranzog. Schon war ich in ihr verschwunden und griff ihr an die Beckenknochen, um sie festzuhalten. Jetzt konnte ich sie genüsslich stoßen, drang immer wieder in sie ein, während sie weiterhin in den Schlaufen hing. Es war nicht einfach das Gleichgewicht zu halten, besonders wenn die Straßenbahn in eine Kurve fuhr oder ihre Geschwindigkeit veränderte. Doch wir fanden unseren Rhythmus. Allerdings war es an Aufregendsten, wenn wir an die nächste Haltestelle kamen. Immerhin wer nicht schwer zu erraten, was wir gerade machten. Also stieg unsere Spannung und wir sahen gespannt zu beiden Türen, ob sie geöffnet wurden. Stieg keiner ein, machten wir bis zur nächsten Haltestelle schnell und heftig weiter. So weit hatten wir es nicht mehr bis nach Hause und beide wollten wir es noch in dem Waggon. Vier Haltestellen vor unserem Ziel passierte es doch. Die am nächsten von uns liegende Tür öffnete sich und ein eher seltsames Pärchen trat ein. Ich würde sagen, es waren Vollblutpunks wie aus dem Lehrbuch. Allerdings von der edlen Sorte. Man konnte ihren Klamotten ansehen, dass nicht an jeder Ecke zu bekommen war. Sie trugen teuerer Sachen, als manch ein anderer, wenn er einen Anzug anhatte. Dazu die obligatorischen Springerstiefel, allerdings so blank das man sich drin spiegeln konnte. Sogar ihre Haare waren wie aus dem Bilderbuch. Ein Irokese in sämtlichen Farben und sicher mehr als dreißig ...
    Zentimeter hoch. Die beiden kamen in den Waggon und überblickten sofort die Situation. Beide setzten ein wissendes Grinsen auf, und als sie an uns vorbei gingen, sagte der junge Mann zu mir: "Ey Alter, coole Braut, lass dich von uns nicht stören, sonst wird sie noch kalt!" Sowohl Silvia als auch ich mussten lachen. Damit hatten wir nicht gerechnet, und als die beiden sich in eine Bank weiter vorne hinflegelten und miteinander tuschelten, nahm ich Silvia hart in Beschlag. Silvia kam zuerst, ein unterdrückter Schrei löste sich von ihren Lippen und ließ mich sofort antworten. Ich verströmte mich in ihr, gab ihr, was ich konnte, und sah zugleich zu dem anderen Pärchen. Leicht verschwommen sah ich, wie sie sich umdrehte, uns fixierte und dann eine geballte Faust mit nach oben gestrecktem Daumen in unsere Richtung hielt. Dazu war ein mehr als breites Grinsen auf ihrem Gesicht zu sehen, was sie so lange behielt, bis sie sich umdrehte. Wir hätten fast unsere Station verpasst. Gerade noch schaffte Silvia es, ihre inzwischen tauben Hände aus den Schlaufen zu ziehen und mit mir den Waggon zu verlassen. Draußen standen wir noch einen Moment tief durchatmend da und sahen der Bahn nach. Dann griff sich Silvia unter ihren Minirock und zog ihr Höschen aus. "Brauche ich wohl in Zukunft nicht mehr!", sagte sie, als wenn sie eine Feststellung getroffen hätte. "Ist unpraktisch und hinderlich. Stell dir vor, wir haben Lust und es ist im Wege. Das geht nicht. Es sei denn, du schaffst es, mit deinem ...
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