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Liebe, Tod und Neuanfang
Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,
Eva veranlasste, ebenfalls Hand an sich zu legen. "Ha! Das ist keine Piccoloflöte, die du da in der Hand hast!", sagte Eva mit einem Lächeln auf den Lippen. "Du solltest sie mir geben, denn ohne mein zutun, wird die Flöte keinen schönen Ton von sich geben!" Ich tat ihr den Gefallen. Meine Beine knickten in den Kniekehlen ein und wenig später legte sich das Mundstück der Flöte auf Evas Lippen. Diese wurden erst mit der Zunge befeuchtet, bevor ich das dicke Ende endgültig dorthin brachte, wo ich es haben wollte. Eva spielte eine sehr schöne Melodie auf dem Instrument. Es war sogar so lieblich, dass ich mir sicher war, dass in diesem Moment kein anderer Ort besser dafür gewesen wäre. Also blieb ich wo ich war und konnte Eva ihren Lohn für die Einlage gleich dort geben. Sie nahm es in sich auf und lutschte noch eine ganze Weile an dem Mundstück herum. Erst als der Flöte kein noch so leiser Ton mehr zu entlocken war, ließ sie von dieser ab und strahlte mich von unten herauf an. Ich kam auf die Knie und begann in die Hände zu klatschen. "Meisterhaft gespielt, um nicht zu sagen virtuos. Normalerweise müsste ich Zugabe verlangen. Aber angesichts der gegebenen Möglichkeiten werde ich davon absehen!", sagte ich leise und ... musste mich zurückhalten, damit ich nicht gleich loslachte. Ich legte mich neben Eva, zog sie an mich heran und wir dösten eine ganze Weile vor uns hin. Sex war schön und wir konnten nicht genug davon bekommen, aber auch die ruhigen Zeiten dazwischen, konnten wir mehr als genießen. Es war die Zeit, wo wir uns gegenseitig streichelten, ohne einen Hintergedanken zu haben. Wo wir nur beieinanderlagen und wussten, dass der andere für einen da war und in Zukunft sein würde. Genau dieses Gefühl war es, was wir beide wollten. Geborgenheit und Vertrautheit. Innerlich wussten wir beide, dass es so war, und mussten es nicht aussprechen. Wir waren dazu bestimmt, für eine lange Zeit miteinander zu leben. Vielleicht für immer. Zwei Jahre später heirateten wir und machten unsere Hochzeitsreise nach Indien. Als wir zum Taj Mahal kamen, setzte sich mich mit Eva etwas abseits von den Touristen auf einen Stein. Hier öffnete ich die kleine Phiole mit der Asche darin. Mit Tränen in den Augen ließ sich die Asche herausrieseln, und obwohl Eva neben mir saß, dachte ich in diesem Augenblick nur an Silvia. Eva wusste, was ich gerade tat und hielt mich währenddessen seitlich im Arm. Sie wusste, was in mir vor sich ging, und konnte es mitfühlen.