1. Barbaras Beine


    Datum: 03.11.2017, Kategorien: Ehebruch, Autor: Achterlaub, Quelle: EroGeschichten

    Barbaras Beine Es war wieder einmal spät geworden. Gegen 18 Uhr kam ich endlich zu Hause an. Die unsägliche Hitze dauerte nun schon zwei Wochen. Bereits beim ersten Blick durch die große Glasscheibe nach Draußen bemerkte ich neben meiner Lebensgefährtin eine weitere mir wohl unbekannte weibliche Person auf einer der Liegen. Die beiden Frauen hatten es sich offensichtlich gemütlich gemacht und genossen die Hitze des Tages im Schatten der Terrasse. Nachdem ich mein Jackett sowie den Aktenkoffer in der Diele abgelegt hatte, machte ich mich innerlich erleichtert auf Richtung Garten. Ich hatte gerade die weit geöffnete Schiebetüre durchquert, als mein Blick auf die Beine jener Unbekannten fielen. Es waren lange, kräftige Gliedmaßen. Sie strahlten in ihrer Festigkeit und Straffheit jenen erotischen Reiz aus, den nur ein reifes Frauenbein zu vermitteln vermag. Diese dürren, knochigen Stelzen der Kleiderständer, die sich Model nennen, mögen Inbegriff von Schlankheit sein. Sie taugen als erotisches Signal an einen Mann rein gar nichts. Sie wirken wie aus Metallteilen zusammen geschraubt und strahlen nur kühle Sachlichkeit aus. Wie anders waren diese Frauenbeine, die mir in ihrer runden Üppigkeit, in der Weite glatter Haut ein stilles Begehren entgegen schleuderten: Sie wollten gestreichelt und liebkost werden. Alles an ihnen schien danach zu rufen, sie sanft mit der Handfläche zu berühren und zu massieren, bis jedes einzelne Härchen an ihnen sich aufrichtet und bis ein wohliger ...
    Schauer sich in die untersten Regionen ihrer Besitzerin zieht. Mich haben solche reifen Beine immer schon besonders angezogen. Ein anderer mag erhöhten Wert legen auf einen wohlgeformten Busen, auf schlanke Hüften, einen prallen Po oder auf einen kessen Blick aus hellen Augen, der herrliche Versprechungen verheißen mag. Auch solches hat seinen wunderbaren Reiz. Und ich will nicht verschweigen, dass auch mich ein solcher Anblick fesselt, mir den Atem stille werden lässt und das Blut in tiefe Regionen sendet. Hier verstand ich indes sogleich instinktiv: Diese wunderbaren Beine sind nicht das beliebige Körperteil irgendeiner Person. Sie machen sie aus. Sie sind ihr besonderes Charakteristikum. Lydia, meine Lebensgefährtin seit Jahren, stellte mir sogleich Barbara vor. Sie lebe getrennt und sei vor kurzem in unsere Gegend gezogen. Ganz zufällig hätten sich die beiden gestern bei Rewe getroffen und festgestellt, dass Barbara nur drei Häuser entfernt ihr Domizil als Untermieterin bei der alten Frau Clasen genommen hat. Da lag es doch nahe, die alte Schulfreundin bei so herrlichem Sommerwetter einzuladen, mit ihr zu quatschen und einen wunderbaren Nachmittag entspannt auf einer Liege zu verbringen. Die beiden Frauen hatten sich aufgerichtet, als ich schon mit einem mulmigen Gefühl mitten auf die Terrasse getreten war. Eigentlich, stellte ich sogleich fest, ist diese Barbara ansonsten unscheinbar. Ihr Körper ist fleischig. Sie schaut ein wenig ernst aus ihren grauen Augen. Auch die ...
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