1. Hengstschwanz


    Datum: 23.10.2017, Kategorien: Hardcore,

    fragte ich. Jenny lachte. „Ich bin verheiratet, seit ich 21 bin, ein wenig Abwechslung brauche ich schon.“ Um ehrlich zu sein, ich war erschrocken. Vielleicht war ich aber auch erschrocken über mich selbst, weil ich mir bis jetzt nie wirklich Gedanken gemacht habe, ob Jenny Affären haben könnte oder nicht. Wie gesagt: vermutlich kannte ich sie bei weitem nicht so gut, wie ich dachte. Jenny erzählte mir, dass sie eine zeitlang auch eine Affäre mit unserem Chef hatte. Das wiederum war das Gegenteil von Mike. Ein älterer, sehr dominanter Mann. Genau der Typ Chef, den man sich auf einer Bank vorstellt. Den Rest des Abend erzählt sie mir, dass Mike ein riesiges Gerät in der Hose haben sollte und sie das ganze gerne wiederholen würde, wenn sich die Gelegenheit ergeben würde. Ich musste ihr versprechen, ihrem Mann nicht zu erzählen. An die Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern. Irgendwie war ich viel zu sehr damit beschäftigt, mir zu überlegen, ob ich geschockt sein sollte oder doch nicht. Die Tage vergingen und ich hatte das ganze schon wieder vergessen. Jenny redete im Büro auch nicht mehr darüber und ich wollte ehrlich gesagt auch nicht weiter nachfragen. Zugegeben, als ich Mike zufällig einmal am Kopierer traf, konnte ich mir einen Blick auf seine Hose nicht verkneifen. Wie soll ich sagen: Es war schwer zu erkennen, da seine Hose für seine Figur etwas zu weit geschnitten gewesen ist. Aber Jenny könnte durchaus nicht übertrieben haben. Zwei Wochen später, es war wieder ...
    einmal Donnerstagabend, fragte ich Jenny, ob wir noch etwas trinken gehen wollen. Doch sie schüttelte den Kopf. „Nein, heute kann ich leider nicht“, sagte sie. O.k., dann eben nicht. Offensichtlich wollte Sie mir nicht sagen, was sie vor hatte. Und ich war zu stolz zu fragen. Also packte ich meine Tasche und wollte das Büro verlassen, als Mike hereinkam. „Sie wollten mich sprechen, Frau Schmidt (den Nachnamen von Jenny habe ich mit Absicht geändert)“, sagte er. Jenny sah mich aus den Augenwinkeln an. Und ich verstand ihren Blick, es war ihr peinlich, dass ich das noch mitbekommen habe und ich sollte verschwinden. „Ja“, sagte sie, „kleinen Moment, Caro wollte eben gehen und das geht nur Dich etwas an.“ Interessant, dachte ich, Sie duzt ihn und er siezt sie in der Öffentlichkeit. Ich packte meine Sachen, ging aus dem Büro und war schon am Treppenhaus angelangt, als mir die Neugier keine Ruhe ließ. Ich machte auf dem Absatz kehrt und ging zurück zu unserem Büro. Dummerweise hatte ich die Tür geschlossen. Ich machte das Licht am Gang aus und sah den hellen Strahl unter der Tür. Also brannte im Büro noch Licht. Das war mein Vorteil, sie würden mich nicht sehen, wenn ich es nur schaffte, die Tür unbemerkt einen Spalt zu öffnen. Ich drückte den Türgriff nach unten und drückte vorsichtig gegen die Bürotür, die sich nach innen öffnete. Offensichtlich hatten sie mich nicht bemerkt. Ich sah Mike, wie er vor Jennys Schreibtisch stand und Jenny, die nach wie dahinter saß. „Und das letzte ...
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