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Hengstschwanz
Datum: 23.10.2017, Kategorien: Hardcore,
Es war wieder einmal Donnerstagabend und wieder einmal war ich mit Jenny unterwegs auf einer After-Work-Party. Jenny und ich sind eigentlich Arbeitskolleginnen auf der Bank. Aber im Lauf der vergangenen Jahre, in denen wir uns ein Büro geteilt haben, sind wir auch gute Freundinnen geworden. Auch wenn Jenny um einiges älter ist als ich. Sie ist im vergangenen Sommer 30 geworden, verheiratet, hat auch ein Kind. Ich war schon bei ihr zu Hause und habe ihren Mann kennen gelernt – doch so richtig warm geworden bin ich mit ihm nicht. Donnerstag hatte Jenny immer frei und es war schon zur Tradition geworden, dass wir nach der Arbeit noch etwas die umliegenden Gaststätten unsicher machen. Jenny war der Gute-Laune-Typ. Nie um einen Flirt verlegen. Sie konnte es sich auch erlauben. Zwar hat sie in den vergangenen Jahren etwas zugelegt (ich hoffe, sie liest das nicht). Ihr Hintern ist etwas breiter geworden. Doch ich würde sagen, sie ist durchaus hübsch. Ihre halblangen dunklen Haare, das hübsche, nach wie vor nahezu faltenlose Gesicht, die dunklen Augen – all das verleiht ihr ein jugendliches Aussehen. Und in Sachen Oberweite schlägt sie mich um Längen. Angesichts ihrer Größe von gerade einmal knapp über 1,60 Meters wirken ihre D-Körbchen vermutlich noch um einiges größer. Der Kellner servierte uns gerade den dritten Caipi, als es aus ihr heraussprudelte.“So etwas wie vergangenen Donnerstag habe ich noch nicht erlebt“, sagte sie und nippte dabei an ihrem Glas. Ich war verwirrt. ... Vergangenen Donnerstag war ich auf einer Fortbildung. Von daher waren wir überhaupt nicht gemeinsam unterwegs. „Was meinst du?“, fragte ich halb irritiert und halb neugierig. Und dann erzählte mir Jenny, dass sie in am vergangenen Donnerstag einen Seitensprung hatte mit Mike, einem 19-jährigen Auszubildenden. Ich dachte mir schon immer, dass sie nicht die treuste ist. Aber bislang hatte sie nie darüber gesprochen. Und ich hatte nicht gefragt. So langsam wurde mir klar, dass ich sie wohl doch nicht so gut kannte, wie ich bislang dachte. „Mit Mike?“, fragte ich. Mike war – wie soll ich sagen? Unscheinbar? Der Typ Langeweiler, der einem nie aufgefallen wäre. Ein gut 1,80 Meter großer, dünner Typ mit heller Haut und noch dem einen oder anderen Pickel im Gesicht. In seinen Anzügen sah immer etwas verloren aus, er redte nicht viel. Kurzum: Selbstsicherheit sieht anders aus. Wüsste ich nicht, dass er schon 19 ist, ich hätte ihn vermutlich noch ein gutes Stück jünger geschätzt. Unterm Strich also jemand, den ich im Leben nicht anschauen würde. Jenny nickte stumm und grinste. „Warum? Warum Mike? Wie kams dazu? Weiß dein Mann davon? Wie geht’s jetzt weiter?“ Die Fragen schossen so aus mir heraus. Lustig. Ich kam mir gerade vor wie der moralische Zeigefinger der Nation. Ich, ein Mädel, das in Pornos mitgespielt hat (was ich Jenny übrigens nie erzählt habe). Jenny sah mich verwundert an. „Nein, meinem Mann erzähle ich davon nie etwas.“ Nie? Hatte sie gerade nie gesagt? „Du machst das öfter?“, ...