1. Carmen: Die Autopanne (1)


    Datum: 10.10.2017, Kategorien: Hardcore,

    der Kundin aber weit und breit keine Spur. Der A3 steht offen dort und Musik läuft - allein auf weiter Flur. Ein kurzer Blick lässt mich direkt erkennen, dass die Besitzerin nicht besonders ordnungsliebend zu sein scheint. Auf der Rückbank liegen unzählige Klamotten und Schuhe rum. Sowas kann ich ja leiden, wie kann man sein Auto nur zu so einer Müllhalde umfunktionieren. Trotzdem fällt mein Blick auf ein paar wirklich schöne, schwarz-glänzende Stiefel. „Die gehen garantiert weit übers Knie“ fährt es mir durch den Kopf und schaue etwas genauer hin, werde aber von der rauchigen Stimme unterbrochen: „Tut mir leid, ich musste kurz für kleine Mädchen!“. Ich drehe mich um und muss wohl etwas dämlich ausgesehen haben, denn was da für ein engelsgleiches Geschöpf aus dem Gebüsch auf mich zu kommt, hat die Welt noch nicht gesehen. Blonde Haare, fast bist zum Arsch und eine Figur, die ihresgleichen sucht. „Atemberaubend schön“, denke ich und lasse meinen Blick über ihr Gesicht und ihren Körper schweifen, der augenscheinlich nur von einem dünnen Tanktop und einer ziemlich knappen Hotpants bedeckt ist. „Hey, ich bin Carmen. Tut mir leid, dass ich dich bei dem Wetter hier raus scheuchen musste, aber die Karre will nicht mehr anspringen und alles leuchtet wie ein Weihnachtsbaum!“ „Äääääh .. ja. Hallo. Mark. Ich meine, ich bin Mark. Mark Reibach. Ja dann wollen wir mal schauen, wir bekommen das schon hin“. Mit einem verschmitzten Lächeln hält sie mir die Schlüssel hin und ich setze mich ...
    erstmal rein. Ganz toll, schwarzes Auto denke ich noch - hier drin sind mindestens 100 Grad, denn sofort beginnt mir wieder der Schweiß zu laufen. Schlüssel rum - und tatsächlich. Das Armaturenbrett blinkt in allen Farben und Formen. „Das sieht erstmal nach einem elektronischen Problem aus“ sage ich und schließe mein Diagnosegerät an. Komplett vertieft in die Fehlerberichte bekomme ich gar nicht mit, wie Carmen sehr dicht neben mir steht, erst als ihr sinnlicher Geruch in meine Nase dringt wird mir bewusst, dass der Abstand zwischen uns schon ein wenig unangemessen ist - aber alles andere als unangenehm. Fast jedes Steuergerät des Autos meldet irgendwelche Fehler. Um das Problem weiter eingrenzen zu können, bitte ich Sie um ihren Fahrzeugschein. „Der liegt im Handschuhfach, bedien dich ruhig“ sagt sie. Kein Problem denke ich, öffne das Handschuhfach und muss schwer schlucken. Da fällt mir erstmal ein kleiner, handlicher pinker Vibrator entgegen. „Oh. Den hab ich wohl vergessen“ meint sie. „Gib her, ich nehme den - du brauchst den ja wohl eher nicht“. Ein schelmisches Grinsen kann sie sich nicht verkneifen. Gesagt, getan. Ich drücke ihr den Platikkumpel in die Hand und denke nur kurz darüber nach, ob sie den wohl auch während der Fahrt benutzt, bevor ich mich wieder mit dem Computer auseinandersetze. Dabei schweift mein Blick trotzdem immer wieder auf die Rückbank zu den Stiefeln. Man, die sind schon echt geil. Die ganze Zeit über steht Carmen neben mir und beobachtet mich bei ...
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