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Mädchen der Provence Teil 03
Datum: 05.10.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
ausgeliefert. So einfach, ohne eine klitzekleine Umarmung, ohne einen klitzekleinen Kuss, ohne alles, nur mit einem nüchternen „Gute Nacht, Jean“ und er „Gute Nacht, Giselle“, musste er in sein Bett gehen. Das hatte er sich ein klein wenig anders erhofft und war sehr enttäuscht. Er überlegte und sinnierte unentwegt „Sie mag mich doch ... wie sie mich immer angelächelt hat ... die ganze Zeit hat sie es doch richtig darauf angelegt, mich zu bezirzen ... mich so komisch angesehen. Das ganze Zimmer hat vor Erotik geglüht. Irgendwas hab ich falsch gemacht ... ganz falsch gemacht ... aber was ... was? Ein Küsschen auf die Backe hätte sie mir ja noch geben können ... oder auf beide Seiten. Da hätte ich sie gleich fest einfach in die Arme genommen. Das hätte sie schon akzeptiert. Sie hatte ja auch etwas getrunken. Also will sie doch nicht mehr und ist vermutlich schon in festen Händen. Ich hab aber in der ganzen Wohnung keine einzige Spur von einem Mann gesehen, kein Bild, Kleidungsstück, nichts. Nein, sie hat keinen, auch keine Beziehung. Bin eben nur ein Bernote ... !“ Er spürte, wie sich in ihm eine regelrechte Beklemmung, ein Gefühl der Traurigkeit und großen Enttäuschung breit machte. Und er fragte sich, was er noch in dieser Wohnung sollte. Plötzlich öffnete sich jetzt lautlos die Türe. Giselle stand im Zimmer, schaltete auf ihrem Nachttisch das Licht an und schloss hinter sich die Tür wieder, wollte also offensichtlich da bleiben. Sie hatte sich bereits ihre Kleidung ... ausgezogen und etwas, das nach einem Nachthemd aussah, allerdings nicht einmal ein Hauch von schwarzem Negligee war, das gerade noch die Scham verdeckte, an. Darunter war sie nackt, total nackt. Alles Wichtige und Schöne an ihr war zu sehen. An ihr schien ihm jeder Quadratzentimeter wichtig und schön. Ein solcher Anblick, eine solch aufregende Verpackung weiblicher Formen und Fülle war ihm noch nie vergönnt. Der schwarze Urwald zwischen den Schenkeln, die durchscheinenden Brüste mit den abstehenden Zitzen, und ihr draller Hintern, den er sogar total und ganz sehen konnte, als sie ihm den Rücken zudrehte, und sich etwas nach vorne beugte, fesselten seinen Blick. Ihm blieb die Luft weg. Er getraute sich nicht mehr zu atmen, damit sie ihn ja nicht hören konnte. Fieberhaft dachte er darüber nach, wie das jetzt weitergehen konnte und sollte, wenn sie das Licht ausmachte und sich in das Bett legte. Der Gedanke, dass sie gleich zum Greifen nahe mit diesem Hauch von Nachthemd, also nackt, neben ihm lag, trieb ihm den Schweiß am ganzen Körper aus den Poren. Sein Herz jagte auf Höchstleistung. Sicher sprang sie dann sofort wieder hoch und lief weg. Sie hatte sich offensichtlich in der Türe geirrt. Jean täuschte sich nicht. Dieses süße Nichts, die luftige Verkleidung an ihrem Körper hatte natürlich, wie man schon verfolgen konnte, einen sehr triftigen Grund. Jeans letztes Stündchen als Stromer auf der freien Wildbahn hatte längst begonnen. Wenn er am Morgen das Haus wieder verließ, musste er für ...