1. Kiss the cook!


    Datum: 14.07.2017, Kategorien: Sonstige,

    Gurken kam zum Vorscheinen, welches sie mir ohne Worte vor die Nase stellte. Klar, mit einer Hand kann man keine fest verschlossenen Gläser öffne. Ich tat ihr den gefallen und sie fischte dich die erste Gurke heraus. Dann stellte sie tatsächlich das Gerät ab und setzte sich einen Moment mit zu mir. Ich weiß nicht warum, aber anscheinend musste sie einfach irgendwem die neusten Nachrichten erzählen, und da anscheinend im Moment niemand anderes als ich da war, war ich der Leidtragende. "Sag mal, du weißt doch, wer Bea ist?", fragte sie mich und ich nickte. Ich tat so, als wenn mich das nicht sonderlich interessierte, und nickte nur einmal mit dem Kopf. "Sie hat sich gestern von ihrem Freund getrennt. Ich glaube, du hast die beiden gestern zusammen gesehen. Sie haben sich während deiner Lasershow gestritten. Da hat es wohl ganz schön geknallt, weil er meinte, dass sie einen anderen hätte. Haha, ausgerechnet Bea. Ich kenne keine, die so bodenständig ist wie die. Das würde mich aber wundern, vor allem, was ist an der schon dran. Viel zu dürr!" "Stutenbissigkeit!", dachte ich nur, empfand die Information als interessant. Ich musste aber zugeben, dass ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht hatte, ob Bea gebunden war oder nicht. Warum auch. So war es mir lieber, zugegeben, aber was machte das für mich einen Unterschied. Sie war anscheinend selbstständig genug, um selber entscheiden zu können, was sie wollte. Lächeln musste ich allerdings innerlich, weil Christina ...
    ausgerechnet Bea nicht zu so etwas fähig hielt. Wenn sie gewusst hätte. In Bea steckte mehr als man dachte. Stille Wasser sind tief. Danach erzählte Christina noch einige Sachen, bei denen ich nur mit einem Ohr zuhörte. Sie interessierten mich nicht. Nur das Dankeschön von den Gesprächspartnern meiner Tochter für den schönen Abend nahm ich noch dankend an. Dann verzog ich mich, denn das Telefon klingelte wieder, und wenn das so war, dann war Papa abgeschrieben. Am nächsten Morgen wollte ich eigentlich ausschlafen. Wer wusste schon, wozu das gut sein konnte. Aber daraus wurde nichts, denn ich war viel zu früh wach und konnte nicht mehr einschlafen. Ich wusste nur, dass Bea heute hier herkommen wollte, wann allerdings nicht. Zum Glück brauchte ich Christina nicht los werden, denn sie hatte an diesem Tag sowieso viel vor, was beinahe ins Wasser gefallen wäre, denn so wirklich gut ging es ihr immer noch nicht. Aber ein dicker Schein aus Papas Geldbeutel war es Wert, doch noch zu gehen. Vor späten Abend würde sie jedenfalls nicht mehr wiederkommen. So war die Bahn frei, die nur noch eintreffen musste. Aber wann sie ankommen würde, war noch nicht klar. Da es aber noch nicht einmal Mittag war, konnte es noch lange dauern. Was also tun in der Zwischenzeit. Noch ein Schläfchen machen, kam es mir in den Sinn, denn wenn auch heute Morgen nicht mehr müde gewesen war, so kam es jetzt, wo ich nichts mehr zu tun hatte. Also ging ich auf die Terrasse, legte mich auf eine der beiden Liegen und ...
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