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Kiss the cook!
Datum: 14.07.2017, Kategorien: Sonstige,
ersten Stock nur einmal ins Bad schleichen, ansonsten war Stille angesagt. Ich ging allerdings mit einer großen Flasche Mineralwasser nach draußen, spannte den Schirm auf und legte mich auf eine der Liegen. Es war an dem Tag nicht ganz so warm wie an den davor, was aber auch seine Vorteile hatte. Nachdem ich die Flasche leer hatte, stand ich auf und schwamm ein paar Bahnen. So kam der Kreislauf wieder in Schwung und gegen frühen Nachmittag war ich wieder einigermaßen hergestellt. Also ging ich noch meine Mails checken. Beas fiel mir natürlich gleich auf. Hatte ich doch drauf gehofft, aber eigentlich nicht erwartet. Schnell öffnet ich diese und las sogleich die Frage. "Wann?" Mehr stand dort nicht. Nur noch ein Bild war angehängt, welches ich sofort öffnete. Es zeigte Bea, die nackt auf allen vieren auf dem Boden kniete. Sie hatte ihren Rücken relativ weit durchgebogen, sodass ihr kleiner Hintern in die Höhe ragte, dazu war sie aber nur auf eine Hand aufgestützt. In der anderen hielt sie ein ähnliches Glas wie meines vom Abend. Darin eine ebenfalls bernsteinfarbene Flüssigkeit, die sie sich gerade mit zurückgelegtem Kopf einflößte. Was für ein Bild und wenn sie es heute gemacht hatte, ging es ihr entweder sehr gut oder sie hatte einen eisernen Willen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie dieses Bild vorrätig gehabt hatte, dafür war es viel zu sehr mit dem letzten Abend verknüpft. "Morgen?", tippte ich mit einem großen Fragezeichnen ein und schickt die Mail ab. ... Ich brauchte nicht lange warten, da kam schon die Antwort. "Morgen!" kam es mit einem ebenfalls großen Ausrufezeichen zurück. Mein Herz klopfte und ich dachte darüber nach, was ich vorbereiten sollte. Dazu fiel mir nur ein, dass mein Töchterchen sicher den Keller noch nicht aufgeräumt hatte. Aber als ich in den Raum kam, stellte ich fest, dass es hier nur halb so schlimm aussah. Die Leute hatten alles recht sauber hinterlassen. Nur zwei halb volle Flaschen standen noch auf dem Tresen und ich entdeckte noch drei versteckte Gläser, die nicht gleich auffielen. Dann musste ich nur noch einmal mit dem Staubsauger durch und war fertig. Die Deko ließ ich hängen. Ich musste ja nicht alles machen. Dann kamen mir mehrere Fragen in den Sinn. Was sollte ich anziehen, was würde passieren, ....! Tausendundeine Frage. Dabei kam ich mir fast wie ein pubertierender Schuljunge vor. Es machte mich wirklich nervös und das noch in meinem Alter. Ich hätte eigentlich wesentlich abgeklärter gewesen sein müssen, aber das Gegenteil war der Fall. Gegen späten Abend kam Christina doch noch nach unten. Sie hatte ihr Handy am Ohr wie so oft und unterhielt sich angeregt mit jemandem den ich nicht kannte. Ich saß gerade in der Küche und sie schlich mit nackten Füßen an mir vorbei, nickte mir einmal zu und hatte schon wenig später ihren Kopf im Kühlschrank. Dort wühlte sie mit einer Hand herum, da die andere nicht abkömmlich mit dem Handy an ihrem Ohr hing. Irgendwann fand sie, was sie suchte. Ein großes Glas ...