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Kiss the cook!
Datum: 14.07.2017, Kategorien: Sonstige,
leicht vertränten Augen von Bea. "Magst du denn überhaupt so etwas?", kam meine Frage und Bea meinte: "Sie wissen doch, ich stehe auf herbe Sachen!" "Übrigens, ich heiße Ingo!", sagte ich zu ihr, weil ich es komisch fand, dass sie mich immer noch Sie zu mir sagte. "Ich weiß!", kam zur Antwort, "aber ich finde es interessanter so. Es macht mich irgendwie an. Außerdem duzt man Männer mit ihrer Erfahrung und ihrem Alter nicht." Sie nahm ihr Glas hoch, ließ die Flüssigkeit darin einmal rundum laufen, roch dann daran und nahm zum Schluss einen kleinen Schluck, während sie mich mit ihren Augen weiter fixierte. "Mmmmhhh, lecker. Nicht gerade der Billigste würde ich mal sagen!", sagte Bea mit einer etwas dumpfen Stimme und leckte sich einmal langsam über die Lippen. Es überraschte mich wirklich, denn normalerweise tranken junge Frauen so etwas nicht, aber warum nicht. Wenn ich merkte, dass es jemandem schmeckte, dann teilte ich auch gerne diese oder jene Flasche mit jemandem. Bea war mir da natürlich sehr recht. Ich nahm die Flasche aus dem Schrank, schloss ihn gut ab und ging zum Tresen zurück, während Bea mir folgte. Es waren zufällig zwei nebeneinanderstehende Hocker frei und wir setzten uns darauf. Von hieraus konnte man den größten Teil des Raums überblicken und wir genossen es, einfach nur dort zu sitzen und die anderen zu beobachten. Wenige Minuten später hörte ich direkt an meinem Ohr: "Kann man das mit dem Laser auch als Einzelvorstellung bekommen. Ich habe davon so wenig ... mitbekommen, dabei hätte ich es zu gerne gesehen!" "Für dich mache ich auch eine Privatvorstellung. Sag, wann du willst!" Dann sah ich ihr tief in die Augen. Sie erwiderte den Blick. Es folgte ein erneuter Schluck aus dem Glas. "Mit was zum Trinken?", kam die nächste Frage und wieder leckte ihre Zunge über die Lippen. "Mit was zum Trinken!", bestätigte ich. Dann stand Bea auf einmal lachend auf, stellte ihr inzwischen leeres Glas ab und ging mit leicht schwankendem Schritt auf die kleine Tanzfläche. Hier mischte sie sich unter die anderen Tänzer. Ein Zeichen für mich, das Feld zu räumen. Ich wurde hier untern nicht mehr gebraucht und verließ den Raum. Erst spät in der Nacht oder besser gesagt früh am Morgen hörte ich das letzte Mal die Tür zugehen. Dann herrschte wieder Ruhe im Haus, die ich so liebte. Christina streckte nur noch einmal ihren Kopf herein. "Danke!", war alles, was sie sagte, wobei selbst dieses eine Wort gelallt klang. Dann verschwand sie wieder und ich hörte sie nur noch einmal fluchen, denn so wie es sich anhörte war sie irgendwo gegen gestoßen. Irgendwann ging ich dann selber ins Bett, als es draußen schon wieder hell wurde. Ich hatte mir die Bilder von Bea oft genug angesehen. Ganz ehrlich, als ich dieses Mal aufstand, wusste ich schon, dass es nicht mein Tag werden würde. Mein Kopf war der Meinung, schwerer als sonst sein zu müssen, aber zum Glück nicht so schwer wie der von Christina. Sie ließ sich den ganzen Tag über nicht sehen. Ich hörte sie oben im ...