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Kiss the cook!
Datum: 14.07.2017, Kategorien: Sonstige,
dazugehörende Computer wurde ebenfalls gestartet und ich suchte eine der Lasershows raus, die ich selber programmiert hatte. Eine mit aktueller Musik. Erst dann macht ich mich bemerkbar, indem ich die laufende Musik langsam nach unten dimmte und die Leute ihre Köpfe in meine Richtung drehten. Schon das Intro, ohne den Einsatz des Lasers war gewaltig. Ich hatte ihn auf der Basis von Blitzen programmiert, die aus vier an den Ecken angebrachten Elektoblitzen einzeln angesteuert wurden. Ein Gewitter hätte nicht mehr bringen können. Am Ende des Intros knallte es einmal und der ganze Raum war vollkommen ohne Licht. Wenn man meinte, dass jetzt der Strom ausgefallen wäre, dann hatte man sich getäuscht. Zuerst begann die Musik nur sehr leise und ein einzelner dünner grüner Lichtstrahl durchschnitt die Dunkelheit, leuchtete wie eine Schnur im Zigarettenqualm. Ich will hier nicht auf die ganze Show eingehen, aber es war einfach nur schön. Fächer durchschnitten den Raum, wurden aufgeteilt und von Spiegel in den Ecken weiter verteilt und gebrochen. Diese Show lief eine viertel Stunde und ich wusste mal wieder, wozu ich das tat, einmal davon abgesehen, dass ich sowieso Spaß daran hatte. Während die Lasershow ablief, hatte ich Zeit mich umzusehen, denn es war ja alles programmiert. Damit es nicht so auffiel, schaute ich nur ab und zu in die Richtung von Bea. Die schien sich nicht sonderlich für die Show zu interessieren denn sie stand noch immer bei dem Mann und diskutierte augenscheinlich ... immer noch mit ihm. Dann, kurz bevor die Show endete und ich mich darauf vorbereitete, trennte sich der junge Mann von Bea, ging schnell quer durch den Raum und verschwand in Richtung Treppe. Dabei sah er nicht wirklich glücklich aus. Ich sah noch einmal zu Bea herüber, die jetzt zum ersten Mal meinem Blick begegnete. Sie lächelte mich an, aber das Lächeln sah nicht echt aus. Irgendetwas war passiert, etwas was nicht gerade fröhlich machte. Die Show war zu Ende und das Licht ging mehr oder weniger wieder an. Einige der Leute johlten und alle klatschten. Es war ein großer Erfolg und als ich mich wieder verdrücken wollte. Kamen zwei der jungen Männer auf mich zu und fragten, ob ich ihnen das Mal zeigen könnte. Ihre Technikbegeisterung war groß und sie sahen sich alles sehr genau an. Währenddessen ging die Party weiter und man nahm mich nicht mehr als das wahr, was ich war. Christinas Vater. War mich wunderte war, dass ich mehr oder weniger integriert wurde. Der Altersunterschied war nicht wichtig. So saß ich wenig später selber vor dem Tresen und unterhielt mich mit den jungen Leuten. Es machte mir unheimlich Spaß und Christina schien auch nichts dagegen zu haben. Dann war mein Glas leer und ich öffnete meinen Giftschrank, wie ich ihn nannte, um mir noch einen einzuschenken. Schnell hatte ich die richtige Flasche für den Abend gefunden, schenkte mir einen ein und hörte dann auf einmal dicht an meinem Ohr: "Bekomme ich auch einen?" Ich drehte mich in die Richtung und sah in die ...