1. In der Hand des Feindes


    Datum: 07.04.2017, Kategorien: Erstes Mal,

    erreichbar. Über diese gelangen die Tanklastzüge und die LKWs für die restliche Versorgung unter die Erde und können dort unbeobachtet auf- und abzuladen. Zudem liegt alles in einem Wald und ist hervorragend getarnt. Genau in dem Moment, als ich dabei war die Einfahrt aus vermeintlich sicherer Entfernung zu beobachten, standen plötzlich vier Gruts mit Schnellfeuerwaffen vor mir. Der, der mich niedergeschlagen hat, den habe ich gar nicht gesehen, der kam vermutlich von hinten. Kapitel 2 Langsam kommt mein Bewusstsein wieder. Himmel, brummt mir der Schädel. Mit dem Bewusstsein kommt langsam auch die Erinnerung an mein Versagen zurück. Verdammt! Das Ganze hier könnte mich teuer zu stehen kommen. Aber verdammt, ich habe doch nur einen ganz kleinen Augenblick zu lange gezögert. Sonst wäre ich jetzt tot und müsste nicht Angst davor haben, gefoltert und vergewaltigt zu werden. Meine Arme sind auf den Rücken gefesselten und ich liege auf dem weichen Waldboden. Als ich nach oben blicke starren mich von oben her fünf Augenpaare an. Es sind Gruts, die stehen um mich herum und grinsen breit, als sie sehen, dass ich wieder zu mir komme. "Was haben wir denn da erwischt. Das ist ja ein heißer Feger! Ich hätte nie gehofft, jemals eine so hübsche Kämpferin zu fangen. Die da drüben haben sonst ja nur so mickrige Männer. Die sind ja zu gar nichts zu gebrauchen. Aber die Kleine hier ist zwar nicht die Kräftigste, dafür aber ein scharfes Gerät. Die ist sicher perfekt zum Vögeln.", grinst ein ...
    Gruts, den ich für den Anführer halte. "Ich Schweine, lasst mich gehen. Ich habe Euch nichts getan.", brülle ich los. Ich habe echt Angst, so wie der redet. "Oha, da haben wir ja eine süße, kleine Wildkatze. Und sie kann unsere Sprache. Das ist ja mal ganz was Neues.", grinst der Anführer. Ich hatte während der Ausbildung die Chance die Sprache der Gruts zu lernen. Ich bin heimlich an Unterlagen gekommen und habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Da mir Sprachen prinzipiell liegen und ich mir gedacht habe, könnte ja sein, dass ich es einmal brauche, habe ich sie heimlich gelernt. Und jetzt könnte mir das tatsächlich zugutekommen. "Nichts getan, würde ich nicht sagen, meine Süße. Du gehst doch nicht so einfach mit Sprengstoff und einem Schnellfeuergewehr spazieren? Und das auch noch in der Nähe unseres Lagers. Ts ts ts, wie unvorsichtig von Dir!", äfft mich ein zweiter nach und alle lachen gemein. "Was habt ihr mit mir vor? Was wollt ihr von mir? Ihr Nichtsnutze, Ihr Feiglinge. Eine schwache Frau so zu behandeln.", wehre ich mich aus Leibeskräften. Aber die fünf Männer lachen nur gemein. Ihr Anführer zieht mich an den gefesselten Armen auf die Beine. Für mich ist das etwas schmerzhaft, weil ich mich dagegen wehre. Aber ich habe keine Chance, der Mann ist einfach zu stark. "Aua! Idiot! Du tust mir weh!", fahre ich ihn an. "Dann wehr Dich nicht, Du kluges Kind.", schnauzt er zurück. Als ich endlich auf meinen Beinen stehe und er mich am rechten Arm hält, damit ich nicht türmen ...
«1234...31»