1. In der Hand des Feindes


    Datum: 07.04.2017, Kategorien: Erstes Mal,

    war echt Horror pur. Die Welt ist aufgeteilt in zwei Zonen. In der einen leben wir und in der anderen die Gruts. Es gibt dabei nur einen großen Berührungspunkt zwischen den beiden Gebieten und zwar am Ural. Hinter dem Bergmassiv beherrschen diese barbarischen Gruts die Weiten. Im Gegensatz zu uns sind sie äußerst primitiv. Sie sind aber wesentlich größer und muskulöser als wir, ganz besonders die Männer sollen unglaublich kräftig sein. Ich habe einmal einen Gruts gesehen, den unsere Leute gefangen genommen hatten. Seine Kleidung bestand aus Fellen und Leder. Er hatte kräftige Muskeln und hat wild gebrüllt. Ich habe dabei auch durch Zufall einen Blick auf das Geschlechtsteil des Gefangenen erhascht. Mein Gott, war das ein Apparat. Das Teil war richtig groß. Dabei spielt Sex in unserer Welt keine Rolle. Sexuelle Kontakte sind sogar verboten und werden streng bestraft. Das lenkt nur von der Arbeit ab und bringt Komplikationen mit sich, wurde uns erklärt. Außerdem sei es nur mit Schmerzen verbunden. Bei uns sind Männer und Frauen inzwischen schon seit Jahrhunderten weitgehend getrennt, um zu vermeiden, dass sich einzelne doch nicht an das Verbot halten. Deshalb ist eine Beziehung zwischen Mann und Frau so gut wie unmöglich. Im Gegenteil, man weiß überhaupt nicht, wie das andere Geschlecht aussieht. Für die Fortpflanzung werden bei uns die Frauen nur noch künstlich befruchtet. Dann sind diese Schwangerschaften zeitlich genau eingeplant und es gibt keine ungewollten ...
    Arbeitsausfälle. Bei uns ist alles genau organisiert. Gerade das unterscheidet uns ja auch von den Gruts. Diese sind chaotisch und gehen ihrem Sexualtrieb ungehemmt nach. Das ist ja eklig. Und als ich damals das Geschlechtsteil dieses Gefangen gesehen habe, wurde mir Angst und Bang. Ich weiß nicht einmal genau, wie Sex geht. Gerüchteweise habe ich gehört, dass dabei der Mann der Frau seinen Schwanz in die Vagina steckt und er spritzt dann seinen Samen dort hinein. Igitt, das muss ja entwürdigend sein, so behandelt zu werden. Und nun bin ich in der Hand der Gruts! Ich hatte den Auftrag ein Treibstofflager zu sprengen, das sich nur einige Kilometer hinter der Grenze befindet. Unsere Strategen haben die Befürchtung, dass dieses Lager dazu dienen könnte, eine mögliche Offensive gegen unser Gebiet mit Treibstoff zu versorgen. Deshalb sollte es zerstört werden. Nun war die Reihe an mir und ich bin mit dem nötigen Sprengstoff losgezogen. Ich bin meist alleine unterwegs, wenn ich einen Auftrag habe. Ich verlasse mich nicht gern auf andere. Auf Männer schon gar nicht und Frauen gibt es bei der Sondereinheit nicht viele. Und auch davon sind einige echte Zicken. Also bin ich wieder einmal alleine losgezogen. Die Schwierigkeit bei diesem Einsatz war, dass aufgrund der geschickten Tarnung, unsere Leute nicht herausfinden konnten, wo genau sich das Lager befindet und wie es beschaffen ist. Wie ich dann erst selbst herausfinden musste, liegt das Lager komplett unterirdisch und ist über eine Einfahrt ...
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