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Weihnachten zu dritt Teil 12
Datum: 26.03.2017, Kategorien: Hardcore,
dass sie kaum geschlafen hatte. Als sie mit dem Stall fertig war, hatte sie die Müdigkeit aus ihren Knochen geschüttelt. Sie sah den Tieren noch zu, wie sie fraßen, um herauszubekommen, ob vielleicht eines krank wäre. Aber sie fraßen wie eh und je mit großem Appetit. Das erinnerte Angela daran, dass sie ebenfalls noch nichts zu sich genommen hatte. Also ging sie ins Haupthaus zurück, kochte sich einen starken Kaffee und schmierte sich ein Brot, mit dick Butter und Salami. Als sie die dicke Fettschicht sah, bereute sie es, doch da sie bereits gearbeitet hatte, befand sie es als richtig. So ein Körper, musste ernährt und erhalten werden. Als sie den letzten Schluck Kaffee genommen hatte, überlegte sie, was sie jetzt machen könnte. Sie hätte mit ihrem neuen Auto ein wenige rumfahren können, aber dazu hatte sie keine Lust. Dann kam ihr die Idee, Bob zu besuchen. Immerhin war es ihre Puppe und es könnte interessant werden, was er zu sagen hatte. Schließlich hatte Fritz gesagt, dass er ihn bereits programmiert hatte. Also schnappte sie sich den Zettel mit den Codes und stand wenig später, in dem unterirdischen Wohnzimmer. Es war etwas unheimlich. Hier unten war es vollkommen Still und die drei Puppen saßen bewegungslos und starr auf den Sofas. Sie machten den Anschein, als wenn sie in der Bewegung eingefroren waren und in dem Sinne stimmte das auch. Sobald man ihren den Saft abdrehte, blieben sie in der Bewegung stehen. Angela ging an sie heran und sah sie sich einen Moment näher ... an. Es war interessant, denn eigentlich sah man nur, wenn man sehr nah war, dass sie künstlich waren. Dieser Eindruck verstärkte sich, wenn man sie berührte. Die Haut, sofern man das sagen konnte, war glatt, fühlte sich aber gut an. Was störte war, dass sie kalt war. Doch wenn man seine Hand wenige länger als einen Augenblick darauf liegen ließ, erwärmte sich die Haut sofort und man hatte den Eindruck von Leben. Als Angela mit ihrer Nase näher an sie heranging, roch sie nichts Künstliches, sondern bekam den Geruch von Puder in die Nase, welcher in einer sehr dünnen Schicht auf der Kunststoffoberfläche lag. Er war nur so dünn aufgetragen, dass er nicht an der Hand kleben blieb, wenn man darüber strich. So kam einem kein Geruch, wie von Plastik in die Nase, was Angela erst vermutet hatte. Eher der Geruch eines frisch gepuderten Babys. Vielleicht war es sogar Babypuder. Sie konnte es nicht sagen. Hatte sie sich jetzt eine ganze Zeit mit den weiblichen Puppen beschäftigt, wandte sie sich jetzt Bob zu. Sie musste grinsen, als sie darüber nachdachte. Bob war ein Austauschschüler an ihrer Schule gewesen. Er kam aus den USA und die Mädchen waren alle hinter ihm her gewesen. Wahrscheinlich, weil er einen außergewöhnlich guten Körperbau hatte. Footballspieler halt, einen unheimlich süßen, knackigen Arsch. Leider hatte er sie nicht beachtet. Er stand auf blonde und nicht auf dunkelhaarig Mädels. Bob blieb nur ein halbes Jahr. Als sie die Puppe das erste Mal gesehen hatte, war ihr dieser ...