1. Weihnachten zu dritt Teil 12


    Datum: 26.03.2017, Kategorien: Hardcore,

    Alles in allem, hatte Angela nach den drei Tagen den Eindruck, dass sie zwei Kilo zugenommen hatte. Doch sowohl Fritz als auch Heinrich meinten einhellig, dass es bei ihr nichts ausmachen würde. Man werde nicht zu Weihnachten dick, sondern in der übrigen Zeit. Das sei in ein paar Tagen wieder herunter. „Hört doch auf!“, sagte Angela grinsend, „Ihr wollt mich nur mästen und irgendwann, wenn ich schlachtreif bin, kommt ihr an und werdet mich auffressen!“ „Woher wusstest du?“, antwortete Fritz und musste grinsen. „Um ein gutes Stück Fleisch gehört immer ein Fettrand!“ Der freundlich gemeinte Faustschlag aus Angelas Richtung, traf ihn am Oberarm. Fritz lachte und Heinrich fiel mit ein. Später saßen sie, zum Abschluss des Weihnachtsfestes vor dem Kamin und hatten ein Glas Whiskey in der Hand. Angela hatte dem Lebenswasser vorher nichts abgewinnen können, aber den, den sie jetzt bekam, war anders. Sehr weich und vollmundig, dazu brannte er so gut wie gar nicht im Hals. Heinrich meinte, dass dieser aus einer der hintersten Ecken seines Giftkellers gekommen war, und nahm einen weiteren Schluck. Kurz bevor sie ins Bett gingen, sagte Heinrich noch, dass er und Fritz am nächsten Morgen schon früh zur Firma fahren würden. Sie hätten da noch etwas zu erledigen. Angela konnte sich vorstellen, was sie vorhatten und bedauerte bereits denjenigen, den sie erwischen würden. Auf der anderen Seite, hatte es derjenige verdient. Die beiden waren keine schlechten Arbeitgeber und man biss nicht die ...
    Hand, die einen fütterte. Fritz bat Angela noch nach den Tieren zu sehen, was für sie auch ohne Aufforderung selbstverständlich war. Sie sah es als eine Art Job an. Viel mehr konnte sie hier draußen nicht machen, jedenfalls nicht im Winter. Im Frühling wollte sie beim Anbau von Gemüse oder Ähnlichem helfen. Vielleicht einen Kräutergarten anlegen. Sie empfand es als sehr interessant. Vielleicht konnte sie von den Bäuerinnen in der Umgebung, dazu Tipps bekommen. Die Frauen wussten, wie es ging. Als Angela zu Bett ging, hielt sie ihr mehr als gefüllter Bauch davon ab, sofort einzuschlafen. Sie lag noch eine ganze Weile wach und hörte die beiden anderen, etwas lauter Miteinander reden. Sie diskutierten irgendwo drüber, doch Angela konnte kein Wort richtig verstehen. Irgendwann überkam sie doch die Müdigkeit und sie schlief ein. Unruhig war ihr Schlaf und sie wälzte sich unter ihrer Decke hin und her. An erholsamen Schlaf, war nicht zu denken. So hörte sie am frühen Morgen das Geräusch eines Automotors und wusste, dass die Beiden gerade in Richtung Firma fuhren. Es war noch stockdunkel. Von daher würde sie noch vor der Belegschaft, in der Firma sein. Insgeheim war sie gespannt darauf, was sie erzählen würden, wenn sie wiederkamen. Aber bis dahin war es noch eine ganze Zeit dauern. Also drehte sie sich noch für eine Stunde um, denn für den Stall, war es noch zu früh. Sie gönnte den Tieren ihren Schlaf. Später stand sie auf und gähnte während der ganzen Zeit. Es rächte sich jetzt, ...
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