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Eine Pflanze mit Pfiff
Datum: 19.02.2017, Kategorien: Sonstige,
sah wirklich in die Ecke, in die ich gezeigt hatte, drehte aber sofort ihren Kopf wieder in meine Richtung. Hier trafen ihre Augen wider auf ein belustigtes Gesicht meinerseits. "Sehr witzig und ich falle auch noch drauf rein", meinte sie nur. "Also ich kann nichts feststellen, aber das kann ja noch kommen. Die Wirkung, sofern es eine gibt, kann ja auch verzögert kommen. Aber vielleicht haben wir einfach zu wenig zu uns genommen?" Klar, konnte beides sein, aber es gab auch die Möglichkeit, das gar nichts passierte. Das hielten wir aber für ausgeschlossen. Also saßen wir da und unterhielten uns weiter über andere Dinge, die wir noch ausgelassen hatten. So verging die nächste Stunde ohne eine erkennbare Veränderung, die wir an uns feststellen konnten. Aber das machte nichts, denn wenn wir es genau überlegten, dann war bei den letzten beiden Treffen schon genug passiert. Eine weitere halbe Stunde verging und wir bemerkten nichts, bis auf das mir warm wurde. Ich beachtete es aber nicht, den es geschah schon ab und zu, dass mir ohne Grund warm wurde. Doch die Temperatur stieg anscheinend stetig weiter. Ich sah mir Nadja genauer an und bemerkte, dass ihre Gesichtsfarbe einen leicht rötlichen Stich bekommen hatte. Außerdem schien ihr ebenfalls warm zu werden, denn sie pustete sich ab und zu selber Luft ins Gesicht. "Ganz schön warm hier!", sagte sie auf einmal. "Hast du die Heizung an?" Ich schüttelte mit meinem Kopf, stand aber auf und ging zum Fenster. Dann fühlte ich an der ... Heizung um sicher zu gehen. Aber der Stahl war kalt und konnte die Temperatur nicht erzeugen. Also öffnete ich das Fenster und ließ kühle Abendluft in den Raum. Dies brachte ein wenig Linderung, hielt aber nicht lange vor. Plötzlich stand Nadja auf und ging zum Fenster. Hier stellte sie sich direkt in den Luftzug uns stöhnte einmal genüsslich auf. "Tut das gut. Wenn das so weiter geht, verbrenne ich von innen." Wenige Sekunden später stand ich neben ihr und genoss ebenfalls den kalten Luftzug. Doch auch das brachte keine lange Linderung. Also öffnete ich den Reißverschluss meiner Trainingsjacke und ließ die Luft darunter fahren. "Du hast es gut!", sagte Nadja. "Ich habe keinen Reißverschluss. Ich müsste mein Oberteil ausziehen." "Und warum tust du es nicht?", fragte ich sie, während ich weiter nach draußen sah. "Na, weil ich nicht viel drunter anhabe. Warum wohl sonst?" Ich sah sie an und meinte nur: "Also wenn ich mich recht daran erinner, habe ich dich letztes Mal schon recht freizügig gesehen. Was soll der Unterschied dazu sein? Ich glaube nicht, dass es mich jetzt stören wird." "Das könnte dem kleinen Lustmolch so passen. Wobei ich dir übrigens sagen muss, dass du doch eher ein großer Lustmolch bist!" Jetzt sah ich sie unverständlich an, aber sie deutete mit einem Finger nach unten und ich wusste auf einmal, was sie damit meinte. Ich hatte es wirklich nicht bemerkt, aber während ich am Fenster stand, war mein kleiner Freund zum Leben erwacht und stand jetzt in voller Pracht ...