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An der Ostsee hellem Strande
Datum: 09.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
ausgestorben, aus manchen Ecken hörte man es flüstern, aber so weit draußen, wo unsere Strandburg lag, war wirklich niemand in der Nähe. Die Beleuchtung der Strandpromenade gab ein gemütlich schummeriges Licht. Norbert hatte an alles gedacht: Als wir uns in der Strandburg im Kreis sitzend verteilt hatten, holte er aus seiner Tasche wahlweise eine große Flasche Bier und Fanta heraus, dazu Plastikbecher, Salzstangen und anderes Gebäck. Es war so warm, daß die beiden Herren und ich uns unserer Hemden beziehungsweise Blusen entledigten, denn hier mußten wir ja nicht wie im Jazzclub fein sein, und Trudi hatte sowieso nur ihren Bikini an. Als Norbert auch noch anfing, seine Shorts auszuziehen, konnte ich mir nicht verkneifen: "Du gehst aber sehr forsch ran!" Er gab zurück: "Da mußt du leider noch etwas warten, Melanie!", denn darunter hatte er immer noch seine Badehose. Mit den Worten: "Frierst du?" brachte Trudi auch Eckart dazu, seine Shorts auszuziehen. Wir tranken Cola und Bier, knabberten an den Salzstangen, unterhielten uns über unsere Berufe beziehungsweise das Studium, und die Stimmung wurde noch lustiger, als wir über einige Typen von Badegästen herzogen. "Habt ihr den Herrn im kurzen Hemd und unten nichts gesehen?", fragte Eckart. "Die Deutschen sind ja so was von regelgläubig. Natürlich kann man sich was Leichtes anziehen, wenn man Angst vor einem Sonnenbrand hat, und muß dann nicht den FKK-Strand verlassen. Aber der dachte wohl, er muß immer sein Gehänge zeigen." ... "Und die Angst der Männer vor einem Steifen", setzte Norbert die Erörterung fort, "die ist ja schon krankhaft. Ich glaub, wir brauchen auf unserem Hochsitz dafür mal einen Psychologen. Dabei sind es nicht die zarten Frauen, die schimpfen, wenn mal einer einen Steifen kriegt, sondern die anderen Kerle. Ist das Neid, was meinst du, Melanie?" "Ich weiß es auch nicht. Ich könnte mir vorstellen, daß manche Männer nicht wollen, daß ihre Frauen andere Schwänze sehen und Vergleiche ziehen. Dabei weiß doch jeder --" " -- daß es auf die Größe nicht ankommt", ergänzte Trudi diese wissenschaftliche Feststellung. Sie hatte inzwischen schon aus Eigeninitiative mit Eckart zu knutschen begonnen, und seine rote Spitze sah oben aus der Badehose. "Darf ich dich zu einem Tanz auffordern, Melanie", fragte Norbert in lüsternem, aber zugleich höflichem Ton, "oder unterhalten wir uns weiter -- ganz wie du willst -- aber nicht hier -- gehen wir einige Strandburgen weiter und stören die beiden nicht!" "Es ist schön, daß Eckart wenigsten heute ein Mädchen gefunden hat", sagte Norbert, als wir uns in die Nachbar-Strandburg gesetzt hatten. "Er ist ja so schüchtern, und blöde Kollegen von uns hänseln ihn deswegen." "Und du bist überhaupt nicht schüchtern?" "Vielleicht kann ich es besser überspielen und kehre den Draufgänger nur raus. Aber, um ehrlich zu sein, ich würd auch gern mit dir einen Tanz wagen." Dabei legte er wieder seinen Arm um meine Hüfte. "Du redest immer vom Tanzen --" "Ja, um diese anderen ...