1. Es ist viel zu beichten


    Datum: 07.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    das wörtlich verstanden und mir auf dem Flur Gemeinheiten nachgerufen -- daraus ging auch hervor, wie genau sie Siggi und mich auf den vorigen Tagungen beobachtet hatten. Ich mußte im Hotelzimmer heulen, und Willy kam, um mich zu trösten --" " -- und hat die Situation ausgenutzt --" "Nicht ganz: Ich war es, die ihn gebeten hat, mich nicht allein zu lassen -- und daraufhin erst -- er ist auch ein lieber Kerl, seine Nähe hat mir gut getan in der Nacht, also sag nichts!" "Tu ich auch nicht! Und wegen dem anderen frag ich morgen Trudi." "Brauchst du nicht! Ich bin ja schon mit Sauna und Segel-Sexorgie so tief gesunken, daß ich dir das auch noch erzählen kann. Wir haben mit Trudi, Gudrun und noch einer interessierten, aufgeschlossenen Dame -- Sibylle, einer Kollegin von Trudi -- darüber nachgedacht, wie es wohl bei den Damen des Gewerbes zugeht, die in Wohnungen arbeiten -- unsere Liebhaber, auch du, erzählen uns ja nichts davon -- und daß es ja auch Herren gibt, die so was für Frauen machen. Man müßte doch mal sehen, wie es da abläuft. Und natürlich war ich es, die das für die drei ausprobieren mußte. Und so hab ich bei ein paar solchen Anzeigen angerufen, mich mit einem Mann mit sympathischer Stimme angemeldet, bin hingegangen, hab meine dreihundert Mark für zweimal plus Baden bezahlt -- eigentlich hätten die anderen mir ihren Anteil bezahlen müssen -- hab mich, auf deutsch ausgedrückt, durchficken lassen, der Gute war ganz passabel. Detlev war wirklich recht sympathisch, und ...
    wir haben uns noch eine Weile unterhalten. Wir haben ihn dann zwei Wochen später zu unserem Kränzchen eingeladen -- meine Kränzchenschwestern waren neugierig, ihn kennenzulernen -- und das ist dann zu einer Orgie ausgeartet. Er hat gewettet, er schafft uns alle vier, und er hat die Wette gewonnen. Man kann diesen Herrn wirklich empfehlen für Frauen, die es nötig haben. Aber wir Frauen haben es ja eigentlich kaum jemals nötig, eher haben wir eine feste, liebe Umarmung nötig als Sex -- merk dir das für heute nacht!" Bei diesem ununterbrochenen Gespräch hatten wir kaum einige Bissen gegessen, und das Lammfleisch war kalt geworden. Kaltes Hammelfett am Gaumen ist ja nicht so angenehm, aber der gute Wirt hatte uns beobachtet und bot von sich aus an: "Ihr Essen ist jetzt kalt geworden -- ich bring Ihnen eine neue Portion." "Aber das ist ja unsere Schuld", antwortete ich, "wenn es geht, machen Sie doch unsere Portionen noch mal warm!" "Nein, nein, ich bring Ihnen eine neue Portion, dieses kriegt der Aiax!" Aiax war der Wachhund. Wieder warteten wir auf das Essen, tranken hin und wieder einen Schluck Retsina, redeten nicht mehr viel, und Peter hielt zart meine Hand und dachte wohl über meine Erzählungen nach. Während wir dann aßen, erzählte ich Peter, daß wir mit Siggi in Patras auch unser Stammlokal hatten und auch dort wunderbares Lammfleisch mit Retsina gegessen haben, und Peter fand: "Hier ist das Essen besser, und es ist viel gemütlicher als im Alsterpavillon." Darüber hätte man ...
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