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Vorstadtaffären
Datum: 03.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,
fast das Gehirn rausgevögelt. Siebenmal hatte sie ihn in den letzten Wochen zu sich gebeten und jede einzelne Begegnung hatte in wunderbar leidenschaftlichem Sex gegipfelt. Hatte ihn früher die Sehnsucht nach der scheinbar Unerreichbaren oft nächtelang wach gehalten, so lag er nun oft abends schlaflos im Bett, weil er ihre Nähe vermisste. „Was hast du, du siehst so traurig aus?" riss ihn ihre Stimme aus seinen Gedanken. Er blickte sie an. Sollte er ihr sagen, was ihn quälte? Er würde Gefahr laufen, dass ihrer Beziehung dadurch die Unbekümmertheit verieren würde und Eva das Ganze beenden könnte. Aber er musste es riskieren, so konnte er wohl noch für eine Weile, aber ganz bestimmt nicht für immer weiter machen. „Kannst du dir vorstellen deinen Mann zu verlassen und mit mir zu leben?" rückte er deshalb mit seinen Gedanken heraus. Sie sah ihn überrascht an, dann schüttelte sie bestimmt den Kopf. „Auf gar keinen Fall. Ich liebe ihn." -- „Und was ist mit mir? Liebst du mich denn nicht?" fragte er gequält. „Du, Chris, bescherst mir den erfüllendsten Sex meines Lebens. Und ich hab dich auch wirklich gern, aber ich kenne und liebe Michael seit fast 15 Jahren, 15 wunderbaren Jahren wohlgemerkt! Ich habe ihn geheiratet, obwohl ich wusste, dass wir im Bett nicht zusammenpassen. Ich kann ihn nicht spüren, wenn er in mich eindringt, und er kann mich nur befriedigen, wenn er seine Finger verwendet. Aber er ist der großartigste Mensch, den ich je getroffen habe, hört mir zu, wenn ich rede, ... bringt mich zum Lachen, lebt dafür anderen zu helfen und sie zu heilen. Das waren die Gründe, weshalb ich mich damals in ihn verliebt habe und nichts davon hat sich geändert, auch wenn ich mich aus bewussten Gründen auch mit Anderen einlasse." Sein Blick war noch trauriger geworden, während sie gesprochen hatte. Das war eindeutig gewesen. „Weißt du", meinte er traurig, „vor zehn Jahren hätte ich mit diesem Arrangement problemlos leben können. Ja es wäre sogar großartig gewesen, eine Affäre mit tollem Sex, aber praktisch keiner Verantwortung. Ich wäre gestorben für so was! Aber heute sehne ich mich nach mehr, ich will dich nicht nur ficken, ich will meine Zeit mit dir verbringen, mit dir ausgehen und wegfahren, neben dir einschlafen und wieder aufwachen." „Du bist süß. Und ich kann dich gut verstehen, genau so empfinde ich für meinen Mann." Chris starrte zur Decke. „Ich will dich ja nicht vergraulen, aber so wie es aussieht, brauchst du dringend eine Frau, mit der du eine echte Beziehung haben kannst." -- „Ich will keine andere Frau. Ich liebe dich!" Eva lächelte ihn an. „Du bist doch vor allem einsam. Ich glaube, wenn du eine Andere fändest, würde deine Liebe für mich ziemlich schnell abkühlen." -- „Ganz bestimmt nicht. Außerdem, wo soll denn eine Andere herkommen, die sich nur annähernd mit dir vergleichen könnte? Eine die schön wie klug ist, im richtigen Alter und die mich auch anders als nur sexuell in ihren Bann ziehen kann?" wandte er ein. „Vielleicht wüsste ich sogar so ...