1. Joining the Mile-High-Club


    Datum: 02.02.2017, Kategorien: Hardcore,

    zahlen mussten. Die Dame am Checkin begrüsste ihn freundlich und ich wunderte mich etwas, dass unsere Bordkarten von Frankfurt nach Los Angeles in eine rot-graue Hülle geschoben wurde. Sven steckte diese aber sofort ein, ohne sie mir zu zeigen. Beim Einsteigen hatten wir Reihe 2A und C – Business-Class!  Ich freute mich, denn das war etwas Besonderes für mich. In Frankfurt angekommen zog mich Sven zielstrebig in Richtung Ausgang. „Wo willst Du hin! Gate Z65 ist doch da lang!“ fragte ich schon etwas genervt. „Ich will zum First-Class-Terminal, denn – Überraschung – wir fliegen FIRST!!! Mein Chef hat gemeint, ich soll die gesammelten Meilen mal nutzen und Dir etwas Gutes tun!“ grinste er über das ganze Gesicht. Ich war sparchlos und trottete nur noch hinter ihm her. Tausend Dinge gingen mir durch den Kopf: War ich passend angezogen? Wir sollte das werden? Passte ich da überhaupt hin? Usw… In dem Terminal wurden wir gleich mit Namen begrüsst und uns wurde alles abgenommen: Passkontrolle, Koffer, usw. Leider hatten wir nicht genug Zeit um alles wirklich uns anzusehen. Es gabt Duschen, Schlafzimmer, Büros und ein Essensbuffet, was ich noch nie so gesehen hatte. Die nette Dame vom Eingang kam auf uns zu und meinte, der Wagen würde nun bereit stehen. „Welcher Wagen?“ dachte ich. Da stand eine riesen Mercedes-Limousine, in die wir gebeten wurden. Luxus pur. Der Wagen setzte sich in Bewegung und es ging über das Vorfeld des Frankfurter Flughafen direkt unter das Flugzeug, was uns ...
    nach Los Angeles bringen sollte. Kurz noch eine Treppe hoch und schon standen wir vor der Tür des A380 – Wahnsinn! Wir wurden freundlichst begrüsst, unsere Jacken abgenommen und in die First-Class geleitet. Wow… Nur acht Sitze und jeder grösser als unsere Sessel zu Hause. „Willkommen an Bord! Machen Sie es sich bequem, wo immer Sie wollen, sie sind heute unsere einzigen First-Class-Gäste!“ lächelte die Dame. Ich war sprachlos. Soetwas hatte ich noch nie erlebt. Sven war da etwas routinierter und verstaute unsre Sachen und setzte sich. Viel habe ich nicht weiter mitbekommen, denn ich war viel zu sehr damit beschäftigt, mich umzusehen und mir über das gerade Geschehende klar zu werden. Nach dem ersten Sekt ging es los und wir starteten in Richtung Sonne – durch dir grauen Wolken, das Schmuddelwetter hinter uns lassen. Wir wurde von vorne bis hinten verwöhnt, Essen der Spitzenklasse, tolle Weine, ein wahnsinns Entertainment und ein Ausblick nach draussen – zum Träumen. Die Flugbegleiterin meinte, sie richtet uns zwei Mittelsitze als Betten her, dann können wir wähle, ob wir liegen oder sitzen wollen – Platz war ja genug. Sie fragte noch, ob sie etwas für uns tun kann, sie würde uns sonst in Ruhe lassen und nicht weiter stören. Wenn wir was brauchen, sollten wir nur klingeln. Sie ging und zog den Vorhang zu. Ich war hin und weg. Sven war weg gedöst und hatte die Augen zu. Durch den Wein und Sekt meldete sich bei mir irgendwann ein dringendes Bedürfnis. Ich stand auf und ging nach ...