1. Sylvias Verführung


    Datum: 09.01.2017, Kategorien: Gruppensex,

    Leben verändern würde. Es würde nichts mehr sein wie vorher. Verklärt hing mein Blick an diesem schlichten Bild auf dem matt schimmernden Medaillon. Ich kannte dieses Mädchen, so viel war mir klar, und es erschreckte mich, dass ich es kannte. Sie war so anders als das Bild, das sich eine junge Frau von sich zurechtgemacht hatte, dem sie nachzueifern versuchte wie einem Phantom. Mir war, als neigte sie mir den Kopf ein wenig zu, den Blick ein wenig gesenkt, doch voller Stolz und Anmut, voll innerer Stärke. Die Zeit schien stehen zu bleiben, als ich so da kniete, zwischen den beiden, Annikas lange schlanke Finger an der silbernen Kette des Medaillons, Marks herrlicher Körper bewegungslos, nackt, vollkommen unbefangen in meiner Gegenwart. Irgendetwas machte Klick in mir. Ich wandte mich, immer noch auf den Knien, voll Annika zu, setzte mich zurück auf meine Fersen und reichte meine Arme nach oben, die Handgelenke aneinandergepresst, den Blick auf den Boden gesenkt. Nur mit Mühe konnte ich ein Zittern meines ganzen Körpers unterdrücken, mir war plötzlich heiß und kalt zugleich. Der Kontrast zu Annikas Ruhe hätte nicht größer sein können. "Du hast also gewählt", hörte ich ihre melodische Stimme wie durch einen Nebel. Ich fühlte, wie sie ein Seidentuch nahm und um meine Handgelenke schlang. Eine symbolische Geste, sie machte sich nicht die Mühe, das Tuch zu verknoten. Ihre Finger berührten die meinen, spielten sachte an ihnen. Sachte hob sie meine Arme hoch über meinen Kopf. Dann ...
    nahm sie das Medaillon und legte die Kette um meinen Hals. Das kühle Metall schmiegte sich erstaunlich eng an meine Haut. Ein Verschluss schien einzurasten, dann fiel das Medaillon sachte gegen meine Brust, berührte oberhalb meines Busens meine Haut, kühl doch angenehm. Unmerklich klickte eine Kamera, irritierte mich kurz. Doch es blieb kaum Zeit nachzudenken. Annika trat auf mich zu, löste das Tuch um meine Handgelenke und bedeutete mir aufzustehen. Sie trat dicht an mich heran, küsste mich auf Stirn und beide Wangen und sagte weich: "Willkommen zu Hause, Syl". Ich schauderte. "Syl", das war der Name, den sie mir von diesem Zeitpunkt an gaben. Viel später sollte ich bemerken, dass er bereits auf der Rückseite des Medaillons eingraviert war, ich fand nie heraus, wie sie das angestellt hatten. Wie so vieles anderes auch nicht. Annika streckte ihre Hand aus, löste mit rascher Bewegung etwas am Kragen meiner Robe. Der dünne seidige Stoff glitt von meinem Körper. Ich blieb erst regungslos stehen, doch beider Blicke hafteten wortlos auf mir. Ich brauchte eine Weile um zu realisieren, was ich falsch gemacht hatte. Beschämt machte ich einen raschen Schritt zurück, kniete anmutig mit geradem Rücken nieder, hob die Robe auf, legte sie sorgfältig zusammen, hielt sie mit beiden Händen und stand wieder auf. Annika nickte anerkennend, nahm mir das Stück aus der Hand und legte es achtlos ans Fußende des Bettes. Anmutig bewegte sie sich dann zum Kopfende und setzte sich auf dem Bett auf ihre ...
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