1. Susannes Studium Teil 01


    Datum: 15.09.2016, Kategorien: BDSM,

    machte mich dann auf dem Weg. Die Straßen waren nicht voll zu dieser Zeit und ich traf überpünktlich vor dem Haus des ersten Vermieters ein. Die Gegend war ruhig und beschaulich, wenn auch festzustellen war, dass sie wohl früher einmal glücklichere Tage gesehen haben musste. Die Häuser waren insgesamt in einem guten Zustand, doch nicht gerade mit dem Wort "tadellos" zu umschreiben, wofür ich als Tochter eines Handwerkermeisters einen Blick hatte. Ich wartete im Auto bis zur verabredeten Zeit und klingelte dann an der Tür. Der Summer ertönte, ich drückte sie auf und folgte der Treppen hinauf in den zweiten Stock. Der Mann, der mich erwartete, sah zwar nicht unbedingt schmierig aus, aber besonders vertrauenserweckend nun auch nicht gerade. Innerlich seufzte ich schon und machte schon ein Kreuz unter "außer Spesen nichts gewesen". Er ließ mich herein, nicht ohne seinen lüsternen Blick über meinen Körper wandern zu lassen, was für mich nun wirklich keine neue Erfahrung war, doch alles andere hätte mich bei ihm auch gewundert. Er dirigierte mich in den Flur und wies dann auf eine Tür. "Hier ist das Zimmer", sagte er überflüssigerweise. Ich öffnete die Tür und war nicht überrascht, in dem altertümlich möblierten Raum ein schmuddeliges Ambiente vorzufinden. Das Bett war zwar frisch gemacht, wirkte jedoch trotzdem nicht einladend und ich war sicher, es würde knarren. Ich schaute mich um und meinte nur: "Wo ist denn das Bad?" Er grinste mich an und sagte mit schnarrender Stimme: "Das ...
    müssen wir uns teilen, ich habe nämlich nur eins." "Auch du meine Güte", schoss es mir durch den Kopf. "Das kann ja heiter werden!" Ich schaute mir das Bad an und es bestätigte meine Befürchtungen: klein und schmuddelig. Außerdem standen seine Dinge unaufgeräumt herum. Ich wollte ihm schon auf den Kopf zusagen, dass seine Bude auf keinen Fall in Betracht komme, doch wollte ich den letzten Akt der Höflichkeit wahren und folgte ihm auf seine Bitte hin ins Wohnzimmer. Er bot mir einen Platz auf dem Sofa an und setzte sich neben mich. Ich stellte ihm die unvermeidliche Frage: "In der Anzeige stand, es solle 150 Euro warm kosten, ist das richtig?" Er nickte und fügte hinzu: "Und 300 Euro kalt." Ich verstand nicht und mein Gesicht musste aus lauter Fragezeichen bestehen, denn er fuhr süffisant lächelnd fort: "Einhundertfünfzig mit Familienanschluss, falls du verstehst, was ich meine..." dabei legte er seine Hand auf meinen Oberschenkel. "Dreihundert ohne." Ich ergriff seine Hand und nahm sie von meinem Oberschenkel. Ohne Widerstand ließ er mich aufstehen und ohne ein weiteres Wort verließ ich seine Wohnung. Puh, das war mal wieder einer der Männer der Sorte "Topp ekelhaft." Ich setzte mich in mein Auto und dachte nach. Hoffentlich hatte ich beim nächsten Vermieter mehr Glück. Und genau das sollte ich haben, dachte ich zumindest zunächst... Ich steuerte meinen Wagen durch die Stadt und je näher ich meinem Ziel kam, um so vornehmer wurde die Gegend. Meine Miene hellte sich auf. Hier ...
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