1. Die Violinistin und die Bassistin 12 ( END )


    Datum: 20.11.2016, Kategorien: BDSM, Reif, Tabu,

    Nirvana, Addicted to Love von Robert Palmer, aber auch abgedrehte Songs wie Toxic von Britney Spears. Wenn es irgendwie um obsessive Liebe ging, wäre das schon mal ein gutes Kriterium, und je weiter der Originalsong weg war von dem, was wir mit ihm anstellen würden, desto besser. In meiner Pause rief ich den Produzenten an. Er war erst nicht sonderlich begeistert, aber er versprach, dass er sich unsere Demos anhören würde. Mir kribbelten so die Finger, dass ich Joelle am liebsten auf den AB gesprochen hätte, dass sie schon mal anfangen sollte. Aber sie sollte besser ihre Zeit nutzen, sich eine Uni zu suchen. Nachdem ich meine Schicht im Musikgeschäft beendet hatte, ging ich noch in diesen Fetisch-Laden. Es gab ihn noch nicht lange, und er lag in einer etwas schmuddeligen Ecke der Stadt. Ein wenig komisch fühlte ich mich schon, als ich ihn betrat, aber ich machte mir auch keinen großen Kopf. Der Laden war klein und ganz in schwarz gehalten. Hinter der Theke stand ein Mann mittleren Alters. „Kann ich Ihnen helfen?&#034 „Ja, danke, ich suche eine Latexmaske.&#034 „Für Sie?&#034 er lächelte. „Für meine Freundin.&#034 „Für Ihre Freundin. Na dann schauen wir doch mal.&#034 Das Wort „Freundin&#034 betonte er, als glaube er mir nicht, dass dies ein Geschenk sein sollte. Er kam hinter dem Tresen hervor und ging mit mir zu einem Regal, in dem ein Dutzend Plastikköpfe standen, auf die Latexmasken gezogen waren. Ich war zuerst ein wenig erschrocken, denn mein erster Blick fiel auf eine ...
    Maske mit Reisverschlüssen, mit denen man Mund und Augen verschließen konnte. Die Funktion war mir durchaus verständlich, aber die Maske sah grotesk aus. Daneben stand einem die das ganze Gesicht verdeckte, nur kleine Öffnungen für Augen, Mund und Nase offen ließ. Auch die stieß mich eher ab, denn Joelles Gesicht wäre dadurch vollkommen verdeckt. Ich wollte sie aber sehen, wollte ein Gegenüber haben, einen Menschen auf der anderen Seite und kein austauschbares Objekt. Aber wahrscheinlich war das irgendwie das Ziel dieser Masken. Dass man seinem Opfer die Individualität nimmt, es auf einen Körper reduziert, den man austauschen kann. Der Verkäufer riss mich aus meinen Gedanken und versuchte mich zu beraten. Es wurde mir ziemlich schnell klar, dass er keine Ahnung hatte, er kam über Oberflächlichkeiten und Offensichtliches nicht hinaus. Dafür aber machte er immer wieder versteckte, anzügliche Bemerkungen. Der war sicherlich neu in diesem Geschäft, eine Aushilfe oder so. Von einem festangestellten SM-Verkäufer hätte ich jedenfalls mehr Professionalität und Diskretion erwartet. Ich entschied mich für eine Maske, die an die von Catwoman mit Michelle Pfeiffer erinnerte. Sie ließ die Augen frei, den Mund und ließ Joelle ihr schönes Gesicht und steckte sie trotzdem in Latex, wie sie das wollte. Ich hörte mir noch eine dumme Anspielung an, als ich dem Mann meine Kreditkarte gab und schwor, den Laden nie wieder zu betreten. Ich machte noch einen kurzen Stopp in einem Supermarkt, um eine ...
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