1. Vivian


    Datum: 20.11.2016, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Vivian ist eine viel beschäftigte Geschäftsfrau. Erfolgreich, schön, immer gut drauf, immer bestens gekleidet Ihr Erfolg gründet sich darauf, dass sie sich stets auf die jeweiligen Business-Partner bestens einstellen kann. Vivians Problem: Sie, die ständig umschwärmte, umworbene, angegrabene, sie ist längst gelangweilt. Von den irgendwie immer gleichen Kerlen, die, kaum, dass sie Vivians gewinnendes Lächeln empfangen haben, glauben, sie könnten bei ihr landen. Gähn! Es ist immer das Gleiche. Immer dieses Pfauengehabe, immer diese Selbstüberschätzung. Schrecklich. Drum geht Vivian meist früh zu Bett. Lieber selber die Perle mit den eigenen Fingern massiert als solche Pseudostecher, die glauben die Größten zu sein und dann doch nur wieder in sie reinwichsen bis sie kommen -- und nachher noch glauben, wer weiß was für gute Liebhaber gewesen zu sein... Vivian bevorzugt ihre sensiblen Hände, diese Rammler öden sie an. Allerdings gestern, der Typ, der ihr so en passant in den Mantel geholfen und sie mit festem Blick einfach so gefragt hatte, ob er ihr morgen -- also heute -- auch wieder aus dem selben heraushelfen dürfe, der hatte was... gerade weil er nicht dieser hotelübliche `Schaumichanichbinderwahnsinn`-Typ war. Doch, er war schon hübsch, schlank, sportlich offenbar, hatte klasse braune Augen , aber er war nicht so glatt, so austauschbar wie die meisten in Vivians Umgebung - irgendwie war ihr diese Begegnung hängengeblieben und ganz spontan, ohne irgendeine Verpflichtung ...
    damit einzugehen hatte sie gesagt: „Danke für den Mantel! Und vielleicht bis morgen, vielleicht sieht man sich so um acht!" Mit diesen Worten war sie verschwunden, hatte ihren Abend verbracht, war leicht betrunken ins Bett gegangen, morgens früh, sehr früh aufgestanden, hatte einen Tag lang ihre Waffen eingesetzt, gute Geschäfte gemacht. Nun, eigentlich todmüde, hatte sie sich nach der Dusche doch noch entschlossen, das kleine schwarze Ding anzuziehen, die Nylons überzustreifen, bissel Schminke ins Gesicht zu werfen -- muss sein, sonst geht man nicht in die Öffentlichkeit -- und auf nen Drink runter in die Lobby zu gehen. Nicht um was zu wollen, nur um zu schauen. Dass sie kein Höschen trug, wusste ja niemand, dies kleine Geheimnis machte ihr aber einen leicht frivolen Spaß, der sie unten begleiten sollte, zumal der Rock, den sie trug, ziemlich knapp war. Irgendwie frisch und beschwingt stolzierte Vivian runter in diese so oft so öde Hotellobby, setzte sich an die Bar auf einen Hocker, schlug die Beine übereinander und bestellte sich einen `Sex on the beach`. Was Härteres, man war ja nicht im Business, man war ja irgendwie zuhause, also, wie so oft, in einer Hotelbar, nicht daheim, aber im eigenen Feld. Hier kannte Vivian sich aus, hier war sie Löwin. Wer natürlich nicht da war, war dieser nette Kerl von gestern. Egal. Hier ganz entspannt nen Drink nehmen, den Abend kommen lassen, vielleicht auch einfach wieder hochgehen, hier fühlte sie sich safe, hier war Homefield. Und: Klar, ...
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