1. Keuschheit 12.Teil 1


    Datum: 17.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    „Na? Sorgen?" Ulrike stellt mir ein neues grosses Bier hin und schaut mich fragend an. „Nicht eigentlich." antworte ich. Wissend lächelt mich Ulrike an. „Gerda?" „Ja!" sage ich „Sie ist heute total auf dem Emanzentrip! Will sich wieder mal mit ihren Freundinnen vergnügen, weil ich sie zu sehr vernachlässige und ihr zu wenig Aufmerksamkeit schenke! Ausgerechnet ich, der doch praktisch jeden Abend zu Hause ist! Ulrike lacht. "Hey, Norbert! Zu Hause sein, heisst noch lange nicht, sich auch mit dem Partner befassen! Wann hast Du Gerda das letzte Mal in die Arme genommen und ihr gesagt, dass Du sie liebst?" Ich überlege. So lange ist das doch noch gar nicht lange her. Das war am......? Ich weiss es nicht! Beim lieben haben wir zwar immer heftig geschmust und geknutscht, aber ich habe ihr wirklich dabei nie mehr gesagt, wie sehr ich sie liebe und begehre! Und tagsüber? Nein, auch nicht. Wenn wir miteinander telefoniert haben, bin ich immer sehr sachlich gewesen. Kurz und sachlich! „Siehst Du!" meint Ulrike. Damit hat sie mich vollends zerstört! Langsam füllt sich die Bar. Allerlei Leute lassen die Stimmung ansteigen. „Auch alleine und Probleme?" fragt eine weibliche Stimme rechts von mir. Ich drehe mich zu der Stimme um und sehe zuerst in ein paar himmelblaue Augen. Umrahmt werden diese Augen von langen, rabenschwarzen Haaren und vollen, roten Lippen zwischen denen herrlich weisse Zähne hervorblitzen. Irgendwie geheimnisvoll, diese Frau! Inzwischen habe ich schon das vierte Bier ...
    intus und bin nicht mehr ganz Herr meiner Stimme. „Ja! Meine Herzallerliebste hat mich heute ganz cool abserviert und macht sich jetzt einen flotten Abend!" Wissend nickt die unbekannte Schöne neben mir und meint „Kenn ich! Mein Freund hat genau das gleiche mit mir gemacht." Ich drehe mich ganz zu ihr um und betrachte sie von oben bis unten. Ein schönes Gesicht, lebendige Augen, sinnliche Lippen, volle Brüste, die unter dem knappen, roten T-Shirt mit dem grossen V-Ausschnitt sehr gut zur Geltung kommen, einen schwarzen Minirock, wohlgeformte Schenkel und glatte, haarlose Beine! Ich ziehe sie langsam mit den Augen aus. Sie lächelt mich an. „Gefällt Dir, was Du siehst?" fragt sie. Ich nicke langsam und bedächtig. „Ja! Sehr!" Während sie mir die Hand auf den Oberschenkel legt, sagt sie „Du gefällst mir auch!" „Wollen wir uns gegenseitig trösten in dieser Nacht?" Das Bier und das Lächeln dieser Wahnsinnsfrau tun ihre Wirkung! Ich fühle mich u-mega gut! „Hey! Ich bin ein Supertyp auf den die Frauen stehen!! Gerda!! Phaahh! Wer ist denn schon Gerda! Mich einfach so abzuservieren! Wie einen dummen Jungen abzukanzeln! Mich als faulen, bequemen Egoisten hinzustellen! So nicht, mein Schatz! So nicht!" denke ich. „Gute Idee! Komm! Ich habe eine Wohnung hier gleich um die Ecke." Langsam rutsche ich vom Hocker. „Norbert! Weißt Du, was Du machst?" höre ich Ulrike rufen. Ich hebe beide Hände über die Schulter und winke beruhigend ab beim hinausgehen. „Okay, wenn Du meinst!" ruft Ulrike mir ...
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