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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
so hockten wir beide alleine bei einem weiteren Kaffee. "Wie geht es dir denn?", wollte ich von ihr wissen. "Die neue Konstellation zu viert hat schon vieles, und wird noch einiges verändern." Bemerkte sie, eher nachdenklich. "Hast du das Gefühl ich störe?" Mir kam der Gedanke und ich wollte ihn nicht für mich behalten. "Nein, du solltest keinen falschen Eindruck haben. Es war bereits so, als Charlotte in unseren Kreis eintrat. Ilona und ich hatten Regeln und wir mussten sie ändern. Veränderungen fallen nie leicht, auch wenn die Welt sich tagtäglich verändert, wir merken es meist erst, bei größeren Schritten. Diesmal ist es noch etwas anders, du bist ein Mann und wir sind drei Frauen. Als Charlotte dazukam, änderte sich eine Zweierbeziehung zwischen Frauen. Das Dreieck, das entstand, war auch nicht immer ohne Probleme. Nun wachsen wir zum Quartett aber es kommt auch ein anderes Geschlecht dazu. Wir Frauen tendieren schnell dazu, dem Mann die Führungsrolle abzugeben." Ich verstand. "Darf ich dich unterbrechen?" "Bitte", bot sie mir an. "Ich habe schon am ersten Tag gespürt, dass du die zentrale Person in euerer Beziehung bist. Ich habe keine Schwierigkeiten damit, wenn das so bleibt, ich würde es sogar begrüßen. Ich bin nicht der Typ Mann, der alles Überschauen und organisieren muss. Außerdem werde ich wohl nie die sachliche Kompetenz erreichen, die du hast." Sie lächelte auf angenehmen Art. "Du hast mich durchschaut. Ich habe Ängste meine Schlüsselstellung zu verlieren, ... ich gebe zu, ich hatte diese Befürchtung von Anbeginn an, als wir uns auf die Suche nach einem männlichen Mitglied machten. Ich hatte lange das Glück, dass wir keinen fanden ..." "Ich denke, du kannst beruhigt sein." Ich wollte sie wirklich beruhigen. "Ich habe mich nicht auf euch eingelassen, weil ich die Königin stürzen will. Ich liebe euch alle drei. Jede von euch vertritt einen Aspekt des weiblichen, das es wahrscheinlich nicht in einer Person vereint gibt. Ich wäre dumm, wenn ich den Reichtum, den ihr mir schenkt, verschleudern würde. Würde ich dir deine Position streitig machen, müsste ich sie besetzen. Das kann ich nicht, da du eine Frau bist, und ich ein Mann. Außerdem hätte ich dann, genau das, was ich an dir liebe, nicht mehr. Verstehst du, was ich meine?" Sie nickte ganz sachte, schüttelte dann aber den Kopf. "Ich bin einfältig, entwickle Eifersucht und merke nicht, wie wichtig ich dir bin. Verzeih mir." "Es gibt nichts zu verzeihen, du hast keinen Fehler gemacht. Im Gegenteil, ich finde es Ausdruck deiner Reife und Erfahrung, dass du mit mir darüber sprechen und dich selbst infrage stellen kannst. Mir selbst fällt das nicht leicht. Es ist mir erst in den letzten Tagen aufgegangen, wie viele Menschen ich seit Jahren falsch eingeschätzt oder übergangen haben, obwohl sie nur das Beste für mich wollten. Dazu hat deine Großzügigkeit, die ich erfahren habe viel beigetragen." Ich nahm ihre Hände zwischen meine und sah sie an. "Sei versichert, du wirst unser Mittelpunkt ...