1. Hinter Gittern Teil 01


    Datum: 10.07.2018, Kategorien: BDSM,

    Haar. Meist im Morgenmantel rumlaufend. Aber was ging es mich an. Ich war etwas besonderes, ich bewohnte die Penthousewohnung. Ich war oben, ganz oben. So dachte ich. Und dann, auf einer Party, erwischte ich meinen Freund Peter mit meiner besten Freundin Susanne. Ich weiß nicht was er wo stecken hatte, aber sie lag auf dem Sofa und seine Hand war bis zum Oberarm unter ihrem Kleid ver-schwunden. „Ich kann dir das erklären", hatte er noch gerufen. Aber was gab es da zu erklä-ren. Ich suchte Trost, wo findet man den? Im Whisky. Irgendwann war mein Film gerissen. Ich weiß nicht mehr, dass ich mich ins Auto setzte trotz meinem Alkoholpensum. Ich wurde etwas klarer als es krachte, splitterte und mein Auto mit mir gegen die Leitplanke rammte. Mein Unfallgegner hatte weniger Glück und wurde von einem Baustamm aufgehalten. Das Dumme war, er war tot. Mausetot. Das hatte ich nicht gewollt, aber wer hatte darauf gehört. Bei dem Alkoholspiegel. Plötzlich war ich unten. Führerschein weg, natürlich fristlos gekün-digt. Die Wohnung würde ich wohl nicht mehr halten können. Hohe Regressforderungen der Versicherung. Und dann die Verhandlung vor Gericht. „Im Namen des Volkes wird die Angeklagte der fahrlässigen Tötung für schuldig gefunden. Sie wird deshalb zu drei Jahren schweren Kerker verurteilt." Es traf mich wie ein Schlag. Gut, die Staatsanwältin hatte 6 Jahre gefordert. Mein Rechtsan-walt, ein kleines mickriges Männchen mit Goldrandbrille, hatte mir gleich gesagt, „Freispruch ist nicht. ...
    Das kriegen wir nicht hin." Aber dennoch war ich geschockt. Ich musste ins Gefäng-nis. Sogar schwerer Kerker, was immer das heißen sollte. Ich sollte es erfahren. Kapitel 2 Strafantritt Ich hatte gerade noch alles organisieren können. Meine ganze Habe verkauft um etwas von den Schulden ablösen zu können. Außer dem Koffer in der Hand besaß ich nichts mehr. Ich schaute auf den Brief in meiner Hand. .....melden sie sich am Dienstag den 11. April zum Strafvollzug..... Das Gebäude wirkte potthässlich. Hier sollte ich also die nächsten drei Jahre verbringen. Mit einem Kloß im Hals sagte ich zu dem Pförtner am Tor, „ich soll mich hier zum Strafantritt melden." Er grinste dreckig was mir ein unwohles Gefühl im Bauch bescherte. „Mal endlich was leckeres", bemerkte er. Den Sinn dieser Aussage verstand ich damals noch nicht. Dann öffnete er und schickte mich in das Empfangszimmer. Die Tür ging auf und ein älterer, arrogant wirkender Mann, trat ein. Er beachtete meine Hand die ich ihm zur Begrü-ßung hinstreckte nicht. „Ich bin Direktor Hasengier. Sie sind zu schwerem Kerker verurteilt worden. Sie werden in einem Sondertrakt inhaftiert. Begnadigung können sie vergessen. Zu ihrer Strafe gehört nicht nur die Haft sondern auch regelmäßige Züchtigungen." Das Blut schoss mir in den Kopf. War der verrückt geworden? Wir lebten im 20. Jahrhundert. „Sie ha-ben keinerlei Rechte mehr. Ich meine auch, keine. Also kommen sie gar nicht erst auf die Idee sich über irgendetwas zu beschweren. Seien sie den ...
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