1. Wunsch ist Wunsch...


    Datum: 13.06.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byPeter_Carsten, Quelle: Literotica

    Riese mit dem Seil. Der zweite Riese ließ das Einhorn nicht aus den Augen. „Bringen wir es zur schwarzen Hexe. Hoffentlich hält sie ihr Wort." Knollennase wickelte das Seil ein paar Mal um die Hand. „Nein Fofum, zuerst lege ich mich hin. Die ganze Nacht haben wir uns wegen dem Einhorn um die Ohren gehauen, ich bin so müde, ich kann kaum noch die Augen offen halten. Der andere Riese, der etwas kleiner war stimmte zu. „Na gut, mir geht es genauso." Mit diesen Worten machte auch er es sich bequem. Thoral hatte sich mucksmäuschenstill verhalten. Das war die Gelegenheit das arme Einhorn zu befreien. Auf keinen Fall durfte er es seinem Schicksal überlassen. Er wusste, er würde sich für den Rest seines Lebens fragen, was die schwarze Hexe mit dem Einhorn zu tun gedachte. Aber er war sich sicher, eine gutherzige Magierin hätte sich eher „weiße Hexe" genannt und außerdem war es einfach falsch, wenn ein Einhorn in Gefangenschaft war. Nur wie sollte er es mit zwei Riesen aufnehmen? Er wartete noch etwas, bis er sich sicher war, dass die beiden fest schliefen. Dann schlich er vorsichtig und jede Deckung nutzend näher. Längst hatte das Einhorn ihn bemerkt und beobachtete ihn aus großen schwarzen Augen. Vorsichtig griff er nach der Schlinge. Das magische Glühen war ihm unheimlich und er hatte Angst sich zu verbrennen. Erleichtert stellte Thoral fest, dass es sich wie ein ganz normales Seil anfühlte. Aber so sehr er sich auch anstrengte, er bekam die Schlinge nicht auf. Sie löste sich ...
    keinen Millimeter. Hinter ihm erklangen ein lauter Grunzer und dann ein Schmatzen. Wurde der Riese wach? Panisch sah sich Thoral um, auf der Suche nach einem Versteck. Schnell kletterte er den Baum hinauf, an dem sich der schlafende Riese anlehnte. Zum Glück schlief der Riese weiter. Thoral überlegte. Sein Blick wanderte zwischen dem Riese der wohl Fofum hieß und dem Knollennasenriesen hin- und her. Beide lehnten an einem Baum und schnarchten um die Wette. Da kam ihm eine Idee. Er verließ den Baum um eine Handvoll Steine einzusammeln und kletterte dann wieder hinauf. Dann zielte er auf Fofum und warf ihm einen Stein an den Kopf. Fofum zuckte zusammen, öffnete erst das eine, dann das andere Auge und schimpfte. „He, Feefi, warum schlägst du mich?" Knollennase gähnte kurz und nuschelte vor sich hin „Du hast geträumt, lass mich in Ruhe." Kurz darauf schliefen beide Riesen wieder. Thoral nahm den nächsten Stein und warf ihn dieses Mal auf Feefi. Er traf die riesige Nase genau in der Mitte. Der Riese setzte sich auf. „Verdammt noch Mal Fofum, du willst es mir wohl heimzahlen, dabei war es nur ein Traum!" Fofum winkte zornig ab und drehte sich auf die Seite. Nach einer Weile setzte wieder das Schnarchen ein. Nun warf Thoral den dritten Stein, genau auf den Hinterkopf auf Fofum. Der Riese sprang auf die Füße und brüllte seinen Freund an. „Noch ein Mal. Mach das noch ein Mal und es wird dir leid tun!" Feefi Knollennase brüllte zurück. „Du spinnst wohl. Lass mich schlafen oder ich werde ...
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