1. Doktors Spiele 01


    Datum: 09.06.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLittleHolly, Quelle: Literotica

    Es war mal wieder soweit, mein jährlicher Rundum-Check beim Gynäkologen stand an. Schon vor Wochen hatte ich den Termin vereinbart und wäre froh, ich hätte es schon hinter mir. Vor einiger Zeit war mein bisheriger Arzt in den Ruhestand gegangen, und ich musste eine neue Praxis suchen. Ich war durch Zufall auf die Annonce gestoßen, in der die Neueröffnung bekannt gemacht wurde. Nun ja, ein Arzt, der erst eine Praxis eröffnete musste ja nicht schlecht sein, dachte ich mir, und vereinbarte telefonisch direkt einen Termin. Und der war -- jetzt. Schon als ich die Praxis betrat spürte ich, dass diese hier anders als andere Praxen war, die ich bisher gesehen hatte. Zuerst fiel mir der sehr dunkle, fast schwarze Laminatboden auf. Die Wände waren in verschiedenen grauen und dunklen, roten Farbtönen gestrichen. Ein ganz dunkelroter, flauschiger Teppich führte geradewegs zu der Theke, neben der ein elegant graviertes Goldschild mit dem Wort „Anmeldung" hing. Ich sah mich noch kurz um, die Türen, die von dem schmalen Gang, der mit demselben Teppich ausgelegt war und nach rechts führte, waren ebenso dunkel wie der Boden. Die Schilder, welche die Zimmer benannten, waren genauso elegant gehalten wie das der Anmeldung. Einige wenige stilvolle Accessoires vervollständigten das Bild, sich eher wie im Eingangsbereich eines Hotels zu fühlen. Nobel, nobel, dachte ich, als ich an die Theke trat. Ein kurzer Blick darüber hinweg -- sehr ordentlich, wirklich nur eine Anmeldung, nicht wie sonst eher ...
    üblich ein Chaos. Fast erschrak ich, als jemand lautlos hinter die Theke trat. Und noch mehr verblüffte mich, dass es ein Mann war! Ich war schon in vielen Praxen gewesen, doch einen Mann hatte ich bisher überall nur als Arzt angetroffen. Oder war er das etwa? Flüchtig betrachtete ich ihn. Ich schätzte ihn auf etwa Anfang dreißig, vielleicht 1,85m oder 1,90m groß. Die Augen waren fast stahlblau, die breiten Augenbrauen waren genauso schwarz, wie die mittellangen, leicht gelockten Haare. Sein Gesicht wies markante Formen auf, aber irgendwie musste es wohl so sein. Er sah einfach umwerfend aus. Die Kleidung, die er trug, wirkte sehr lässig an ihm --eine weiße Jeans, die fast hauteng saß, und ein schwarzes Shirt trug er, das sich über seine muskulöse Brust spannte. „Guten Tag, willkommen in der Praxis Schneider. Frau Fischer, nehme ich an?" Eine angenehm dunkle, weiche Stimme hatte er. Ich war einen Moment sprachlos, und brachte dann hervor: „Guten Tag. Ja, die bin ich." „Nennen sie mich doch bitte Marc", sprach er zu mir. „Und dann darf ich sie bitten, uns noch diese Formulare auszufüllen -- Vorerkrankungen, Medikamenten-Einnahmen und so weiter." Er reichte mir die Unterlagen und wies auf eine Tür schräg gegenüber der Anmeldung. „Bitte, nehmen sie doch noch einen Moment im Wartezimmer Platz, dort steht ihnen auch ein kleiner Schreibtisch zur Verfügung." „Vielen Dank", antwortete ich noch etwas unsicher und trat in den Raum. Auch hier diese unerwartete Eleganz, deren Farben sich ...
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