1. Geschenk


    Datum: 14.05.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byCadia, Quelle: Literotica

    Ich warte auf seinen Anruf. Ich habe mich eingedeckt mit Toastbrot und Tiefkühlpizza. Ich bin bei mir zuhause. Ja, ich hätte fortgehen können, mein Handy hätte ja überall funktioniert, aber ich fand es richtiger zuhause auf den Anruf zu warten. Ihm, wann immer er mich anruft, meine volle Aufmerksamkeit geben zu können. Nicht irgendwo zwischen zwei Seminaren geschwind seinen Anruf zu bekommen und dann nicht richtig sprechen zu können. So war ich zuhause. In meiner selbst gewählten Klausur. Mehrmals täglich skype ich mit Leila, damit das Handy nicht besetzt ist, wenn er anruft. Sie weiß alles was passiert ist, ist nicht im Geringsten böse oder beleidigt oder was weiß ich. Wieder und wieder versucht sie mich aufzuheitern, 'er braucht halt Zeit', aber ich bin nicht mehr in Stimmung für Sex. Ohne Max ist alles nichts. Er will mich anrufen, wenn er soweit ist. Ich warte also auf seinen Anruf. Und er ruft nicht an. Am Donnerstag sagt mir Leila, das Max sie angerufen hat und er sich mit ihr treffen will. 'Was?' 'Ja, heute abend um sieben treffe ich mich mit ihm.' Sie schaut erschrocken, 'an der Beethovenhalle.' Ich japse nach Luft, 'am Kopf?' Leila antwortet nicht gleich, vielleicht versteht sie mich nicht. 'Am Beethovenkopf? Auf den Bänken am Kopf?' 'Ja, ja,' Leila wird es mulmig, bei meiner Reaktion. Ich schweige, will meinen Schmerz kosten. 'Was' stottere ich 'was hat er gesagt?' 'Nichts! Nichts, nur das er mich sehen will, das er sich mit mir unterhalten will. Nur ...
    unterhalten.' Leila sieht meine Tränen. Ich sehe meine Tränen auf dem kleinen Kontrollbildchen. Auf dem großen Bild sehe ich Leila in ihrer ganzen Schönheit. Sie steht in Slip und BH vor dem Kleiderschrank. Ihr schöner Busen, von dem ich weiß, das Max ihn lieben wird, in transparentem Weiß. Ihre langen Beine, die Max verrückt machen werden, enden in einem dünnen, weißen Sloggi. Ihr etwas zu kurzer Oberkörper, so daß ihre Hände fast bis Mitte Oberschenkel reichen, ihre ungeschminkten Lippen, die mich schon so weich verwöhnt haben, das ich keine Fantasie brauche, um zu wissen, was mit Max passiert, wenn sie ihn küsst. Mir schnürt es die Brust zu. Ich stelle mir die wenigen Schritte hinunter zum Rhein vor, wie sich ihre Hüfte an seiner reibt. Und wie Max seine großen Hände auf ihren kleinen knackigen Po legen wird. Ich weiß, dass er es tun wird und ich sehe das Bild vor mir. Mir wird die Luft knapp. 'Cadia,' Leila ruft meinen Namen und holt mich aus meiner Fantasie zurück an den Schirm. 'Cadia, was soll ich anziehen?' Ich schnappe nach Luft. Oh Max mein König, Max der Erste, denke ich, welche Prüfungen denkst du dir aus? Für mich, die ich dir doch immer treu gedient habe und immer noch treu diene, die ich doch niemandem sonst diene. Oh mein Max. 'Cadia? Alles in Ordnung?' Leile holt mich wieder zurück. 'Hast du ein weißes Kleid?' frage ich sie, ohne groß nachzudenken. Sie nickt, dreht sich um und wühlt im Kleiderschrank. Ich blicke auf ihren knackige Handvoll Hintern und seitlich auf mein ...
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