1. Ein Date mit der Hölle


    Datum: 15.04.2018, Kategorien: Sonstige, Autor: tommynorden, Quelle: EroGeschichten

    Ärmste! Da habe ich es deutlich einfacher. Ich muss nur die Zeit totschlagen, da Thomas übers Wochenende bei seinen Modellbahnfreunden ist. Irgendein neues Treffen, wo er mal hin will." "Und? Warum gehst du nicht mit?" "Puh! War ich zweimal, werde ich mir aber bestimmt kein weiteres Mal antun. Die Männer sind dann wie kleine Kinder und spielen das ganze Wochenende dann Eisenbahn. Und dann streiten sie sich fast, wer dann mal mit Thomas seiner Möller-Lok fahren darf." "Seiner was?" "Weiß ich auch nicht. Thomas hat es mir mal erklärt und auch gezeigt, aber ich sehe da irgendwie keinen großen Unterschied. Aber die Männer sind immer ganz verrückt darauf. Wie die kleinen Jungen laufen sie dann nebenher und streiten sich, wer den Regler dann in die Hand nehmen darf." "Hihi, lass Ihnen doch Ihr Hobby. Und was machst du dann?" "Ich weiß noch nicht? Vielleicht etwas aufräumen, oder relaxen, oder eine Freundin besuchen. Mal schauen. Tschüs dann!" Tatsächlich hatte ich jetzt meine Kollegin angelogen, denn in Wirklichkeit hatte ich ab heute Nachmittag ein Date ... mit einem anderen Mann. Und dabei war ich glücklich verheiratet! * "Was darf es sein?" "Einen Cappuccino bitte." Die Bedienung drückte die Bestellung in ihr Gerät ein. "Darf ich Ihnen auch ein Stück Kuchen anbieten?" "Danke, im Moment nicht, vielleicht, wenn meine Begleitung kommt." "Wie Sie wünschen!" Jetzt saß ich also da und wartete auf Tina. Wie sie wohl aussah? Das einzige Bild, was ich von Ihr bekam, war mit ...
    retuschiertem Gesicht. Klar, sie als Frau musste in der heutigen Zeit schon etwas aufpassen, was Dates im Internet betraf. Glücklicherweise kam mein Foto bei ihr nicht richtig an, so dass ich als kleine Rache auch mein Gesicht, auf dem nochmal gesendeten Bild, unkenntlich machte. Ihre Figur war aber echt Topp. Da konnte sie auch mit meiner Frau konkurrieren, denn die hatte eine ähnliche Figur. Auf jeden Fall ganz mein Geschmack. Schon verrückt, da saß ich hier im Café und wartete auf eine andere Frau, dabei hatte ich eine Traumfrau zu Hause sitzen. Meine Frau war wirklich ein Traum und ich war damals der glücklichste Mensch, als sie meinen Antrag annahm. Und ich hatte mich auch nicht in ihr getäuscht. Sie war wirklich die Gefährtin, die ich mir immer gewünscht hatte. Mit ihr konnte ich immer reden, sie teilte praktisch meine Interessen, bis auf eines; genauso, wie ich es tat. Sie war eine gute Hausfrau und perfekte Köchin. Mit ihr als Gastgeberin konnte ich überall punkten. Und auch im Bett war sie eigentlich immer willig. Aber genau dies war der Punkt. Sie mochte zwar gerne Sex, aber eben nur den reinen Blümchen-Sex. Langes Vorspiel, viel Körperkontakt und kuscheln, ehe es dann zur Sache ging. Eigentlich immer in der Missionarsstellung, denn sie wollte den Partner ganz eng spüren und ihm in die Augen schauen, wenn es kam. Es war gewiss schön und ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal nicht gekommen wäre, aber es fehlte einfach etwas der Pfeffer. Es war reine Routine, ganz gewiss ...
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