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Das Komplott Kap. 01
Datum: 03.04.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Stöckelschuhen über die Dielenfliesen zu Robert um ihn die Hand zu geben. „Wie es mir den Anschein hat, habe ich euch wohl gerade gestört.“ Rita errötete und sah verlegen zu Boden. Robert wusste nicht so recht was er von Anjas Auftauchen halten sollte. Zunächst war er einmal beruhigt, dass er kein Gepäck sah. Andererseits konnte das ja in ihrem Auto sein. Anita schlüpfte aus den Schuhen. „Kaffee?“, fragte Rita. Anja nickte und Rita führte ihre beiden Gäste auf die Terrasse. Anita nahm aus dem Wohnzimmer eine Tischtuch mit und breitete es auf dem Terrassentisch aus. Die Sonne schien heiß vom Himmel. Gleich neben der Terrasse stand ein Outdoor-Whirlpool, im Holzfassdesign. Während Anita wieder in das Haus ging schaute sich Robert in dem kleinen Waldgarten um. „Der ist ja ganz süß.“, sagte Anita freudenstrahlend zu ihrer Freundin. „Gib zu, du wolltest es mit ihm gerade treiben.“ „Hab’ ich dir schon gesagt, dass ich dich für deine Direktheit hasse.“, lachte Rita. „Du gibst es also zu?“ „Schuldig. Warum kommst du eigentlich so spät? Du hättest doch schon am Vormittag hier sein sollen.“ „Tut mir ja leid. Gestern hat es länger gedauert.“ „Kenne ich ihn?“, unterbrach Rita kichernd. „Nein, du kennst SIE nicht.“ „Du wirst mir doch nicht untreu gewesen sein?“, tadelte sie übertrieben ihre Freundin und tippte ihr dabei auf die Nasenspitze. „Untreu!“, rief Anita „Wer hat denn den geilsten Biker von hier bis Montana auf der Terrasse sitzen.“, setzte sie leiser fort. „Anita, nicht so laut. ... Du verschreckst ihn noch. Nimm das Tablett und bring die Tassen hinaus.“ „Ach ja. Lass deine Finger von ihm, ich habe das Vorrecht.“, flüsterte sie Anita zu bevor sie mit den Tassen verschwand. Robert wanderte barfuss durch das weiche Gras, als Anita auf die Terrasse kam. Er sah Ritas Freundin zu, wie sie die Tassen am Tisch verteilte. Sie war schlank und hatte einen kleineren Busen als Rita. Als sie sich über den Tisch beugte, konnte er ihren String sehen, der sich durch die gespannte weiße Hose abzeichnete. Es war einer der ganz kleinen Sorte. Robert bezeichnete diese Art als ‚Zwei Schnüre mit Fronteinsatz’. Dafür war ihr Oberteil sehr raffiniert, eine transparente Bluse mit weiten Ärmeln, bauchfrei, und auf ihrem Busen zwei blickdichte Stoffhände. Robert verdrängte seine Fantasien, die sich sofort einstellten. Als Rita mit dem Kaffee aus dem Haus trat, kam Robert langsam zurück. „Der Garten gefällt mir. Pflegst du ihn selber?“ „Ein Nachbar mäht den Rasen für mich. Wenn ich aber die Computerleitung zu meiner Firma bekomme, werde ich auch das selber machen.“ „Du willst doch nicht hier wohnen?“, schaltete sich Anita ein. Sie setzte sich in den breiten Korbsessel. Für Robert und Rita blieb damit nur die Korbbank. „Warum nicht.“, antwortete sie. „Ich habe Strom und Gas. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist zehn Minuten entfernt und in einer Stunde kann ich in der Firma sein.“ Sie goss jeden Kaffee in die Tassen. „Für mich wäre das nichts.“, entgegnete ihr die Freundin und zählte ...