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Das Komplott Kap. 01
Datum: 03.04.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
diese Uhrzeit war einiges los auf den Straßen. Leichter Regen setzte ein. Leuchtreklamen spiegelten sich am nassen Asphalt. Vor seinem Haus bezahlte Robert die Taxirechnung und stieg aus. Nachdem er noch eine Dusche nahm reinigte er seine Waffe, versperrte sie im Waffenschrank und ging zu Bett. Der nächste Tag begann gleich viel ruhiger und freundlicher. Die Sonne schien warm in das Zimmer. Roberts Wohnung war einfach und zweckmäßig eingerichtet. Nur das Schlafzimmer hatte einige pikante Details. Auffällig waren die bunten Vorhänge, die von den Wänden und der Decke hingen. Ihre Transparenz verlieh dem Raum etwas Orientalisches. Ledersitzkissen lagen im ganzen Raum verstreut. Eine Besonderheit war das Bett. An vier Eisenketten hing es von der Decke und schwang mit jeder Bewegung. Robert stand auf und stellte Kaffee zu. Nach der morgendlichen Dusche, die für ihn lebenswichtig war, startete er seinen Computer. Die Tasse mit frischem Kaffee, heiß wie die Liebe und schwarz wie die Seele, in der Hand und ein Stück Kuchen in der anderen, stand er vor dem Monitor und wartete bis sein Mailprogramm gestartet war. Er hatte zwei Nachrichten. Die eine Nachricht war von seiner Firma und informierte ihn darüber, dass Mr. Bloom doch noch das Angebot angenommen hatte. Die zweite Nachricht war von einem Mädchen, dass er vor drei Wochen kennen gelernt hatte. Sie erinnerte ihn daran, dass sie dieses Wochenende gemeinsam in ihrem Waldhaus verbringen wollten. Er freute sich schon auf das ... Wochenende. Nach dem Frühstück packte er Wäsche in die Satteltaschen seiner Dragstar. Für die Fahrt auf seiner Chopper zog er seine Lederhose und ein T-Shirt an. Darüber trug er seine Kutte aus Rindsleder. Bevor noch in seine Boots schlüpfte überzeugte er sich, dass er alles eingepackt hatte. Nach einem kleinen Rundgang in der Wohnung verließ Robert das Haus. Augenblicke später saß er auf seinem geliebten Bike und verließ die Stadt. Die kurvige Strecke ließ Robert alles vergessen was nicht mit dem Motorradfahren zu tun hatte. Ab und zu kam ihm ein anderer Biker entgegen, den er freundlich mit erhobener Hand grüßte. Leider erwiderten nur wenige den obligaten Bikergruß. In den längeren Waldstücken wünschte sich Robert, dass er die Lederjacke angezogen hätte. Dafür wärmten ihn die Sonnenstrahlen, wenn er aus dem Wald kam. Nach zweihundert Kilometern machte er einen Tankstop. Im angeschlossenem Kiosk der Tankstelle genehmigte er sich noch einen Kaffee und studierte die Straßenkarte. Auf dem Weg zum Waldhaus gab es einen Pass, den er gerne befahren würde. Es würde einen Umweg von fünfzig Kilometern bedeuten. Ein Blick auf die Uhr, die über der Kaffeemaschine hing, zeigte ihm allerdings, dass er das fürs erste vergessen konnte. Er entschied sich für den direkten Weg. Nach kurzer Fahr erreichte er die letzte Ortschaft, bevor er nach rechts in den Wald abbiegen musste. An der Abzweigung war ein Holzplatz, an dem er hielt. Robert kramte die Lederjacke aus der Satteltasche und zog sie an. Seine ...