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Das Praktikum 09: Vereint
Datum: 21.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Mama findet, du solltest etwas zur Ruhe kommen.“ „Vielleicht hat sie recht.“ Christina räusperte sich. „Dass ausgerechnet Mama sich solche Sorgen macht, das verwundert mich.“ „Warum? Jede Mama macht sich Sorgen.“ „Du musst wissen, Peter, dass deine Schwiegermama ein recht bewegtes Leben hatte... Womöglich hat sie es immer noch. Bevor du dir Sorgen machst über David und seine Schlummermutter, nimm dich lieber in acht vor meiner Mama. David kommt schon alleine zurecht... Aber, du hast mir auf dem Nachhauseweg von Francesca erzählt.“ „Wie ich schon sagte, Francesca war heute wieder an der Ausstellung. Sie interessiert sich sehr für die erotischen Bilder.“ „Hat sie das gesagt?“ „Nein, natürlich nicht“, lachte Peter, „dazu ist sie zu sehr Südländerin, aber hinter ihrem unterkühlten Interesse drängt eine unbändige Neugier hervor. Das merkt man, wenn man mit ihr über die Bilder spricht.“ „Und du hast mit ihr darüber gesprochen.“ „Jeden Abend packt sie mich am Arm und zerrt mich zu den Fotos. Und wenn ich nicht da bin, dann nimmt sie eines der Mädchen.“ „Du meinst Fabienne und Marga?“ „Ja. Natürlich packt sie mich nicht mit der Hand. Sie gibt sich sehr distanziert und äussert sich über Ästhetik und formale Belange der Aktfotografie. Um ihre Aussagen zu begründen, steht sie mit mir vor den Bildern, hat dann aber nur noch Augen für mich.“ „Aha!“ „Wenn ich nicht gerade zur Verfügung stehe, kann ich beobachten, wie sie sich an Marga hängt und zehn Minuten später mit ihr vor den ... Erotikfotos steht.“ „Und weil auch mein Ehemann ein neugieriger Mensch ist, kann er mir erzählen, was die beiden dort machen.“ „Nicht nur Frauen sind neugierig“, lachte Peter ins Dunkle. „Also erzähl, du neugieriges männliches Wesen. Was macht Francesca mit ihr?“ „Nun, das gleiche wie mit mir. Sie frisst Marga förmlich auf mit den Augen, berührt beim Sprechen ihre Haare, legt die Hand auf ihre Schulter und...“ „Francesca hat gutem Geschmack. Marga ist wirklich atemberaubend.“ „Du magst Marga, nicht wahr?“ „Ich weiss, Peter, weshalb ich die letzten Tage so durcheinander bin.“ „Warum?“ „Ich habe zwei beunruhigende Entdeckungen gemacht.“ „Welche denn?“ „Du warst mit Fabienne im Labor, und ich sass hinter dem Vorhang am Boden und schaute euch zu. Ich war schockiert, als ich bemerkte, wie sehr es mich anmacht, wenn mein Mann vor meinen Augen eine andere Frau fickt.“ „Das hast du mir erzählt. Mir geht es auch so. Weisst du noch, als du dich im Wohnzimmer von Kai nehmen liessest? Ich war daneben und sah, wie er seinen Ständer in dich trieb.“ Christina fuhr weiter: „Später war ich zusammen mit Fabienne im Labor und sah eure Fotos. Am Schluss landeten wir beide auf unserem Bett. Ich war ein zweites Mal schockiert, als ich mir eingestehen musste, wie sehr ich auch das mochte.“ „Dann wirst du ja richtig traurig sein, dass die beiden Mädchen nächsten Samstag ihr Diplom in Empfang nehmen und sich danach in alle Winde zerstreuen.“ „Klar werde ich sie vermissen, auch Kai, alle drei. Und du mein ...