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Das Praktikum 09: Vereint
Datum: 21.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
- Fortsetzung - Christina fuhr los in Richtung Stadt. Unterwegs rief sie ihren Mann an mit der Bitte, er möge doch Kai ausrichten, dass David bald eintreffen würde. Peter teilte ihr am Handy mit, sie solle vor der Eingangstür auf ihn warten, er sei unerwartet abgelöst worden und wolle mit ihr nach Hause fahren. Als das Ausstellungsgebäude in Sichtweite war, drehte sich Christina zu David. Er erwiderte ihren Blick mit einem verschämten Lächeln. Sie sagte: „Ich denke, wir werden erzählen, dass du mir bei der Auswahl der Bilder geholfen hast, deshalb sei es etwas später geworden.“ „Sicher, Frau Schmid“, erwiderte er und blickte verträumt durch die Frontscheibe. Christina fuhr vor das Gebäude. Peter wartete schon auf dem Vorplatz. Er begrüsste David und wechselte mit ihm ein paar Worte, dann stieg er zu ihr in den Wagen. Christina küsste ihn und wunderte sich: „Was Peter? Du als Hoffotograf verlässt die Ausstellung vor dem offiziellen Ende? Seit Tagen träumst du doch nur noch von eurer Galerie.“ „Ich bin hundemüde, Christina. Fahr bitte los. Im Moment träume ich nur noch von meinem Kopfkissen. Bin ich froh, dass mich der Müller Otto abgelöst hat. Das war eigentlich gar nicht vorgesehn, aber seine Frau drängt ihn jeden Abend, mit ihr die Ausstellung zu besuchen. So war er halt da und langweilte sich herum, bis er sich anerbot, mich abzulösen.“ „Interessiert er sich nicht für Fotografie?“ „Er interessiert sich überhaupt nicht für Kunst. Eigenartig, dass er ausgerechnet Buchhalter ... an unserer Schule geworden ist, eher sähe ich ihn bei den Steuerbehörden.“ „David wohnt doch bei Müllers.“ „Ja, genau. Vorhin liess Otto durchblicken, er sei nicht unglücklich darüber, dass die Praktikanten morgen ihren letzten Tag haben und wieder nach Hause fahren.“ „Macht ihnen David Probleme?“ „Nein. So, wie ich Otto verstanden habe, ist es vielmehr seine Frau, die Probleme bereitet.“ „Was für Probleme?“ Peter schmunzelte zu Christina hinüber. „Wenn du Francesca kenntest, würdest du nicht solche Fragen stellen.“ „Francesca ist ein italienischer Name.“ „Ja, und sie sieht auch so aus. Ach, du musst sie unbedingt kennenlernen, dann wirst du verstehen.“ „Ich denke, ich kann Francesca nachfühlen. David ist ein süsser Junge. Er hat mir vorher geholfen, neue Bilder für das Wohnzimmer auszusuchen. Er ist wirklich sehr aufgeweckt und interessiert.“ Die beiden schwiegen für den Rest des Wegs. Zu Hause verschwanden sie nacheinander im Bad und machten sich bereit für die Nacht. Peter löschte das Licht und tastete sich durchs Schlafzimmer zum Bett. Er legte sich neben Christina, fasste ihre Hand und blickte im Dunkeln zur Decke hoch. Obschon er müde war, konnte er nicht schlafen. Er fragte: „Was siehst du an der Decke, Christina?“ „Wieso weisst du, dass ich die Augen offen habe? Es ist ja stockdunkel hier drin.“ „Ich merke doch, dass du nicht schläfst. Auch mir gehen noch so viele Gedanken durch den Kopf. Wir hatten recht wilde Tage.“ „Allerdings“, kicherte Christina. „Selbst deine ...