1. Abschied zu Dritt


    Datum: 21.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Lederriemchen darüber und befestigten sie locker offenbar irgendwo am Bettgestell. „Vertrau' mir nur, ich passe schon auf dich auf,“ sagte sie etwas spöttisch. Es folgten in aller Ruhe nacheinander die rechte Hand und beide Füße, bevor ich noch nach ihr greifen und sie an mich ziehen konnte. „ Ich will nur sichergehen, dass du mir nicht gleich wieder abhaust!“ kicherte sie. Dann hörte ich das leise Rascheln des Satinlakens und sanfte Schwingungen verrieten mir, dass ich offensichtlich auf einem wohlbeheizten Wasserbett lag und sich meine liebe Jara langsam näherte. Da spürte ich auch schon ihren nackten, weichen Körper an meiner Haut, einschmeichelnd, drängend, ihre Scham an meinem Oberschenkel pressend, ihr Mund, meine Lippen suchend, ihre sanften, weichen Lippen auf den meinen, an meinem Hals, auf meinen Augen, abgelöst von ihren langen Wimpern, die wie Schmetterlinge die meinen umspielten. Ich stöhnte hörbar. Die Erregung breitete sich in mir aus, ein Gefühl wohliger Wärme durchflutete mich, ergriff das Becken, pulsierte in meinem Schanz und ließ ihn unaufhaltsam anschwellen. Noch lag er schwer auf meinem Bauch mit halb entblößter Eichel und spürte offenbar die steigende Spannung genauso wie ich. Eine kleine Hand streifte ihn wie zufällig mit hingetupften, tastenden Berührungen, zuletzt am kleinen Krater der Eichel und verschwand wieder im Dunkel. Ihre Zunge war tief in meinem Mund, wirbelte herum und tanzte mit der meinen einen irren, rasenden Tanz, eine kleine Orgie ...
    sich vereinender Schleimhäute und Säfte. Ihre Zunge war überall, an meinem Zahnfleisch, dem Inneren der Lippen, dem Gaumen, kitzelnd, vibrierend, fordernd. Ich rang nach Luft. „Komm, komm auf mich!“ presste ich keuchend aus mir heraus und versuchte, sie mit meiner linken Hand auf mich zu schieben. Da merkte ich, dass die Fesseln mir nur erlaubten, sie zu berühren, nicht aber zu bewegen. Meine Macht über sie, derer ich mir immer so sicher war, hatte ich verloren. Sie bestimmte, was geschehen sollte, sie bestimmte den Zeitpunkt, ja, sie war die Herrin nicht nur über ihren eigenen, sondern auch über meinen Körper. Sie bestimmte den Ablauf und sie entschied, wenn die Zeit reif war für den Höhepunkt. Ich war irritiert. Sie schien das zu merken und sagte flüsternd in mein Ohr: „ Nein, noch nicht auf dich rauf, noch nicht. Überlasse das mir. Heute lassen wir uns alle Zeit der Welt. Ach, ich bin so scharf auf dich. Heute will ich dich ganz lange. Heute gibt es ein Fest der Liebe. Und bei euch Männern geht die Liebe doch über den Magen! Jetzt gibt es erst ein Liebesmahl mit allem, was einen Mann stark macht!“ Damit rutschte sie von mir weg und hantierte offenbar an der Seite des Bettes mit Geschirr und Tellern. „ Mund auf!“ kommandierte sie und schon führte sie mir etwas Kühles und Hartes an meine zuvor mit tupfenden Fingern ertastete Unterlippe. Es war eine geöffnete Auster. Ich richtete mich etwas weiter auf und sog den frischen Meeresduft des Muschelfleisches in mich auf. Mit meiner ...
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