1. Abschied zu Dritt


    Datum: 21.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Ich war einige Monate im Ausland gewesen. Voller Sehnsucht war ich jetzt auf dem Weg zu ihr. Nicht einmal für ein kleines Geschenk oder einen Blumenstrauß hatte ich mir Zeit gelassen. Ich wusste, dass ihr solche Dinge egal waren, wenn sie Sehnsucht nach mir hatte. Ich kannte sie gut genug, um zu wissen, dass sie nach so langer Zeit förmlich Hunger haben musste, Hunger nach Berührung unserer Körper, Sehnsucht nach Umarmung und Vereinigung, nach Nähe und Wärme. Wir hatten bis auf einige viel zu kurze Telefonate kaum Kontakt gehabt. Es würde viel zu erzählen geben - danach. Ich war mir sicher, dass wir gleich übereinander herfallen würden, denn sie war eine temperamentvolle und sehr erotische Liebhaberin. Bei jedem Gedanken an sie spürte ich eine leichte körperliche Erregung, fühlte das Blut durch meine Adern pulsieren, ein kaum merkliches Rauschen in meinem Kopf mit einem flüchtigen Schwindelgefühl und Sausen in den Ohren. Wärme breitete sich in meinem Schoß aus, durchströmte mein Geschlecht, ein Ziehen in meiner Brust kündete von meiner tiefen Sehnsucht nach ihr. Bilder tauchten vor mir auf, entsprungen aus einer Mischung von Erinnerungen und Phantasie, wie ich auf ihrem warmen, atmenden Körper lag, danach, noch in ihrer warmen Feuchte, innig mit ihr verschmolzen, völlig entspannt, locker bis in die letzte Faser meines schweißnassen Körpers. Das strahlende Glück in der unergründlichen Tiefe ihrer dunkelbraunen Augen während die Wellen der Lust ihren Körper durchströmten. ...
    Gleich würde es so weit sein! Pünktlich und voller Erwartung stand ich vor ihrer Tür. Der Summer an ihrer Wohnungstür krächzte. Ich drückte die Tür einen Spalt breit auf. „Komm rein!“ rief sie. Die Tür klickte hinter mir ins Schloss. Es war stockdunkel. Keine Schalterbeleuchtung erkennbar. Ich tastete nach einem Schalter an der Wand, fand aber keinen. „Komm rein, ich bin hier unten!“ Kein Lichtstrahl erhellte den Raum. Offenbar befand ich mich in einem Flur. Ich tastete mich weiter an der Wand entlang. „Geh' die Treppe runter, ich komme schon!“ Hand für Hand tastete ich mich an der Wand entlang. Plötzlich fand meine suchende Hand ein Treppengeländer. Vorsichtig ertastete ich mit den Füßen Stufe für Stufe nach unten. Plötzlich streifte ein süßes, fremdartiges Parfüm meine Nase. Eine kleine Hand ertastete mein Gesicht. Ein zierlicher Körper drängte sich an mich. Völlig nackt unter einem hauchdünnen seidigen Umhang bot er sich meinen zitternden Händen dar. Ihre Brüste, fest und spitz und ihr behaarter Hügel pressten sich gegen mich. Meine Hände umfassten und kneteten die gewölbten Backen ihres Gesäßes. Ihr leises Stöhnen war dicht an meinem Mund. Unsere Lippen fanden sich zu einem langen, atemlosen, tiefen Kuss.“ Schön, dass du wieder da bist! Ich hatte solch eine Sehnsucht nach dir!“ flüsterte sie mir ins Ohr. Wieder folgte ein leidenschaftlicher Kuss. Nach Atem ringend keuchte ich:„Was hast Du vor mit mir?“ „ Ich habe eine Überraschung für dich!“ hörte ich ihre eigenartig raue ...
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