1. Abschied zu Dritt


    Datum: 21.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    wunderschön mit dir. So geil wie heute habe ich noch nie einen Mann geliebt. Ich werde das nie vergessen, bis an mein Lebensende werde ich das nie vergessen. Mein letzter erotischer Gedanke wird mit dir zu tun haben.“ Dann schlief ich traumlos ein. Als ich wieder aufwachte, war der schlanke Körper an meiner rechten Seite nicht mehr da. Zärtlich streichelte ich den an mich geschmiegten Körper an meiner linken, der sich unter meiner Hand zu räkeln und zu strecken begann. Volle, weiche Lippen massierten meinen Mund, dann meine Ohrmuschel. Dann war da wieder Jaras leise Stimme: „Bist du jetzt wieder wach? Du, das war unglaublich schön mit dir! Aber es war auch unser Abschied. Frage nicht, warum. Ich werde dir schreiben. Ich muss in meine Heimat nach Indien zurück. Wir werden uns nie wieder sehen. Damit wir uns nicht ansehen müssen bei diesem letzten Mal, damit wir nicht am Ende noch traurig werden, wollen wir kein Licht machen und uns im Dunkeln verabschieden. Wir brauchen uns nicht anzusehen, wir können uns ja fühlen.“ Damit drängte sie ihren schlanken Körper noch einmal an mich. „Zieh dich jetzt an und nimm mich noch einmal lieb in den Arm!“ Ich war sprachlos, aber sie hatte in so einem ergreifenden Ernst und mit einer solchen Bestimmtheit gesprochen. Ich begriff, dass ich ihr gehorchen musste. Ich drückte und streichelte sie noch einmal. Sie presste sich an mich mit ihren kleinen, festen Brüsten und ihrem Becken, als wollte sie einen ewigen Abdruck hinterlassen. Wir küssten ...
    uns noch einmal innig und dann begriff ich, dass alles, was ich jetzt hätte sagen und fragen wollen, falsch war. Sie sprach und handelte mit einem so ergreifenden Ernst und einer Entschlossenheit, dass ich ihr widerspruchslos folgen musste. „ Adieu, Liebster! Geh jetzt bitte!“ „Adieu Liebste, Adieu!“ Mehr brachte ich nicht über die Lippen. Ich streichelte sanft über ihre Wangen und spürte die herabrinnenden Tränen. Mit einem sanften Kuss auf die Stirn löste ich mich von ihr. Vorsichtig vor mich hin tastend, fand ich die Treppe und ging hinauf. Ich sah sie nie wieder. Nach Monaten kam ein kurzer Brief von ihr: „Mein Liebster, dies wird das letzte Lebenszeichen von mir sein, dass Dich erreicht. Ich bin sehr krank, viel kranker noch als ich es war, als wir in unserer letzten Liebesnacht zusammen waren. Ich war damals schon so krank, dass körperliche Liebe für mich nicht mehr möglich war. Du solltest mich als schöne Frau in Erinnerung behalten, deswegen habe ich verhindert, dass wir uns ansehen konnten, denn auch mein Aussehen hatte sich schon stark verändert. Ich wollte Dich aber dennoch einmal noch glücklich erleben, einmal noch als letztes Geschenk für Dich und als Dank für die schönen Stunden, die wir miteinander verleben durften und als letzte Erinnerung für mich. Ich habe daher meine Schwester, die mich in Deutschland abgeholt hat, gebeten, mir einen letzten Gefallen zu tun. Ich glaube, es ist ihr nicht leicht gefallen, denn wir sind sehr prüde erzogen. Aber diesen letzten ...