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Weihnachten zu dritt Teil 8
Datum: 19.03.2018, Kategorien: Hardcore,
Falltür, indem Fritz auf einen einfachen Knopf drückte. „Nicht sehr gut gesichert!“, meinte Angela. „Wer soweit gekommen ist, kommt auch wieder heraus. Wozu sollte man den Rückweg also sichern?“ Das war logisch, dachte Angela und Fritz verabschiedete sie auf der obersten Stufe. Während Angela jetzt zur Tür zum Stall ging, ging die Hydrauliktür hinter ihr zu und Fritz entschwand aus ihrem Blick. Nachdenklich ging Angela zurück in das Haupthaus. Heinrich war ebenfalls aufgestanden und saß am Tisch mit einer dampfenden Tasse Kaffee vor der Nase. „Na!“, meinte er, „Hast du alles gesehen?“ „Ja, soweit er mir das gezeigt hat. Ist schon ungewöhnlich!“, antwortete Angela und meinte es so, wie sie es gesagt hatte. „Und was hältst du davon?“, fragte Heinrich, wobei sich in seinem Gesicht ein großes Interesse widerspiegelte. „Schwer zu sagen. Ich habe noch niemals in meinem Leben darüber nachgedacht, wer solche Puppen kauft oder benutzt. Es kommt mir alles seltsam vor. Besonders wo ich sie jetzt gesehen habe. Sie sehen sehr realistisch aus. Dabei frage ich mich, ob man ihnen das Sprechen beibringen soll. Ich meine nur, dass vielleicht gerade, weil sie stumm sind, die Menschen eine Puppe bevorzugen. Keine Widerworte, keine Diskussionen. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand die Dinger kauft und mit ihnen vorweg noch diskutieren muss, ob sie wollen oder nicht, ist das ein Gedanke, der mich schmunzeln lässt.“ „Sprechen sollen sie nur bei einsamen Menschen. Das kann man abschalten. Uns kam ... es mehr auf die Bewegungen an. Dass wir dazu RealDolls genommen haben, hat nur etwas damit zu tun, dass es etwas für das Auge war. Wir hätten auch andere Figuren nehmen können. Es war übrigens nicht einfach, das enthaltene Skelett in den Puppen, gegen eines von unseren auszutauschen. Silikon kann widerspenstig sein. Aber es drängt uns keiner, von daher könne wir uns, so viel Zeit, wie nötig nehmen. Wir rechnen realistisch gesehen mit der Marktreife in etwa zehn Jahren, wenn überhaupt. Vielleicht werden es für immer Prototypen bleiben. Mal sehen, was du zu Ralf sagen wirst, wenn er fertig ist!“ Angela sah Heinrich verwirrt an. Mit Ralf konnte nur die männliche Puppe gemeint sein, von der Fritz gesprochen hatte, sicher war sie sich aber nicht. „Ah ha, die männliche Figur heißt also Ralf. Warum dieser Name?“ „Weil er wie ein Ralf aussieht!“, grinste Heinrich Angela an. „Und wie sieht ein Ralf aus?“, kam fragend von Angela zurück, denn sie verstand diese Argumentation nicht. „Na, wie die Puppe halt!“, daraufhin musste Heinrich lachen, besonders weil Angela ein angesäuertes Gesicht, zu dieser Antwort machte. „Sehr witzig!“, meinte sie und warf ihren Kopf zurück, wobei sie mit dieser Geste ausdrücken wollte, was sie über diese Antwort dachte. Das verstärkte Heinrichs Lachen so weit, dass er sich zum Schluss den Bauch hielt, um nicht zu platzen. „Ich will übrigen heute noch in die Stadt. Willst du mit?“, fragte Heinrich Angela, als er sich langsam beruhigte und einige Lachtränen aus ...